Tour 1124 – Oberhausen – Rund um die Burg Vondern

Brache, Burg, Kunst und Kanal

Parkplatz 46117 Oberhausen, Arminstraße 65 (Parkplatz der der Burg Vondern)
Typ Rund
Länge 5,8 km
Schwierigkeit Einfach
Höhenmeter Keine
Literatur Keine Angabe
Auf Karte Keine
Beschilderung Keine
Wegbeschaffenheit Asphalt, Schotter, Wald- und Wiesenwege
Bemerkenswertes Burg Vondern, Emscher, Ruhrgebietsflair, Rhein-Herne-Kanal,Zauberlehrling, Waghalsbrücke, Emschersäule, Durchblicksmauern, Stufenurm, Brachenthron, Verkaufsanstalt IV der Gutehoffnungshütte
Links Burg Vondern, Emscher, Zauberlehrling, Emschersäule, Durchblicksmauern, Stufenturm, Brachenthron, Verkaufsanstalt IV der Gutehoffnungshütte in der Siedlung Vondern, Rhein-Herne-Kanal,
Bewertung

 ★★★☆☆ 

Details:
Burg Vondern

Burg Vondern

Vom Parkplatz der „Burg Vondern“ an der Arminstraße, wandert man zuerst einmal entlang der Straße in Richtung Burg. An der ersten Möglichkeit quert man die Straße nach rechts und folgt dem Fußweg zum Herrenhaus. Schließlich biegt man rechts ab und folgt dem Hauptweg durch die Wiesen am Fuße einer Schienenharfe. Der Weg mündet schließlich bei Wohnbebauung in die „Wiesenstraße“. An deren Ende links in die „Breilstraße“ abbiegen. Erst im Wendehammer nach rechts wandern. Links liegt weiterhin die riesige Schieneharfe und auf dem folgenden Querweg geht es nach links weiter geradeaus. An der nächsten Wegegabel erklimmt man einen Hügel nach rechts. Auf der anderen Seite wieder absteigen und weiterhin der Laufrichtung und anschließend dem Rechtsbogen folgen. Danach gilt es wieder die „Arminstraße“ zu überqueren. Auf der anderen Seite nähert man sich auf dem unbefestigten Trampelpfad der „A42“ noch dichter an. Vor dieser schwenkt der Pfad nach rechts. Nun einfach immer geradeaus wandern. Am Ende etwas hinuntersteigen und dann auf der „Breilstraße“ die Autobahn unterqueren. Anschließend geht es über die „Emscher“ zum Straßen-T-Stück. Dort gibt es einen unscheinbaren Fußpfad hinunter zum „Rhein-Herne-Kanal“. Diesem Fußpfad und folgen und am Kanal rechts halten. Jetzt bleibt man eine ganze Weile am Kanal. Schließlich erreicht man die „Waghalsbrücke“ – offiziell: „Ripshorstbrücke“. Auch diese noch unterqueren und erst an der zweiten Möglichkeit danach scharf rechts bergan wandern.

Wem diese Runde zu kurz ist, dem sei ein Abstecher auf die andere Seite des „Rhein-Herne-Kanal“ und die „Tour 1117 – Oberhausen – Essen – Haus Ripshorst und Gleispark Frintrop“ empfohlen.

Wandern in Pastell und Aquarell

Wandern in Pastell und Aquarell

Jetzt wird es Kunstvoll. Auf der Brache der ehemaligen Zeche Vondern finden sich eine ganze Reihe an Installationen, die 2008 im Rahmen des Projektes „Landschaftsbauhütte Neues Emschertal“ entstanden. Hier an der „Waghalsbrücke“ steht geradeaus die „Emschersäule“. Der Weg jedoch führt links auf einer weiteren Brücke über die „Emscher“. Unmittelbar hinter der Brücke biegt man links ab, rechts stehen die „Durchblicksmauern“. Der wiesige, teils matschige Pfad führt nun durch das Brachengelände, entlang einer Hochspannungstrasse auf den „Stufenturm“ zu. Der Lärm der „A42“ schallt über die Brache, die nun langsam, aber sicher von der Natur zurückerobert wird. Trotz des Lärms scheint sich ausweislich durch ein Schild an einem eingezäunten Biotop die „Kreuzkröte“ hier wohlzufühlen. Dahinter wandert man nach rechts zum Turm und noch bevor man diesen erreicht, zweigt der Pfad nach rechts ab, zurück in die Brache. Später trifft man wieder auf den breiten Querweg, den man vor einigen Minuten verlassen hat. Hier liegen einige Exponate der alten Zeche in einer Art Freilichtinstallation herum. Nun links abbiegen. Durch ein Steintor verlässt man die Brache und passiert ihren Thron – den „Brachenthron“. Etwas, was es so wohl nur im Ruhrgebiet geben kann. Wir feiern unsere Brache wie ein König, der auf seine Ländereien blickt. An der folgenden Kreuzung unterquert man geradeaus die „A42“ durch den „Kunsttunnel“ mit seiner Lichtinstallation. Dahinter wendet man sich nach rechts und wechselt dabei schon einmal die Straßenseite. So erreicht man die „Verkaufsanstalt IV der Gutehoffnungshütte“. Seit 1910 gab es hier einen „Konsumladen“. Dahinter wird die „Glückaufstraße“ überqueren und es geht halb links in eine Grünanlage. Sofort wieder links abbiegen und dem Waldpfad parallel zur Straße bis hinter einen Kinderspielplatz folgen. Nun nach rechts wenden. Es geht über eine kleine Brücke, hält sich rechts, um später nach links auf das Gelände der „Burg Vondern“ zu wandern. Vor dem Herrenhaus führt eine Treppe nach links hinunter. Dann rechts um das Herrenhaus herum und auf der vom Hinweg bekannten Strecke zurück zum Parkplatz Wandern.

Weitere Informationen zum Emscher Landschaftspark findet ihr hier im Blog unter:
Zu Gast im Emscher Landschaftspark

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