Tour 1131 – Wupperweg – Etappe 9/12 – Von Solingen nach Burg mit seinem Schloss

Ganz viel Wupper und dann ein Burger Brezel

Parkplatz Kohlfurther Brücke 69, 42349 Wuppertal
Anreise mit dem ÖPNV.
Typ Streckenwanderung
Länge 9,1 km
Schwierigkeit Einfach
Höhenmeter ca.320 Meter
Literatur

Der Wupperweg – Eine Wanderung in 12 Etappen*

Auf Karte Keine Angaben
Beschilderung ,Weiße Raute auf schwarzem Grund (teils mit einer 6)
Wegbeschaffenheit Asphalt, Schotter, Feld- und Waldwege
Bemerkenswertes Kohlfurther Brücke, Bergische Museumseisenbahn e.V., Strandcafé, Café Hubraum, Stöckener Bach, Schleiferei Werth, Wupper, Papiermühle, Ossianweg, Windfelner Bach, Bergbahntrasse, Napoleonsbrücke, Diederichstempel, Brückenpark Müngsten, Haus Müngsten, Müngstener Brücke, Fährhaus, Schwebefähre, Zwergenklippen, Haus Waldfrieden, Evangelische Kirche Unterburg, Café Meyer, Burger Brezel
Links Bergische Museumseisenbahn e.V., Strandcafé, Café Hubraum, Napoleonsbrücke, Diederichstempel, Brückenpark Müngsten, Haus Müngsten, Müngstener Brücke, Fährhaus, Schwebefähre, Burger Brezel
Bewertung

 ★★★★☆ 

Dies ist eine Etappe des Wupperweges. Hier gibt es Informationen über die gesamte Strecke.

Details:
Am bergischen Amazonas

Am bergischen Amazonas

Der Diederichstempel

Der Diederichstempel

Vom Parkplatz geht es auf der Straße „Kohlfurther Brücke“ in Richtung der absteigenden Hausnummern. Neben dem „Bergische Museumseisenbahn e.V.“, hinter dem „Strandcafé“, biegt man nach links und überquert auf der „Kohlfurther Brücke“ die Wupper. Gleich darauf links abbiegen und am „Café Hubraum“ vorbei zur abknickenden Vorfahrt wandern und die Laufrichtung beibehalten. Hier passiert man die Haltestellen „Kohlfurth“, an den die ÖPNV’ler in die Wanderung mit einsteigen. Die Straße führt aufwärts und unter der „L427“ her. Dahinter geht es auf dem zweiten Weg nach links bergab. Im Tal geht es ohne Brücke über oder gar durch den „Stöckener Bach“ und an der ehemaligen und nun unsichtbaren „Schleiferei Werth“ vorbei wieder bergan. Der Weg schwenkt nach links und wird sehr steil. Sehr schnell gewinnt man auf diesem kurzen Stück an Höhe und findet sich alsbald hoch über der „Wupper“ wieder. Nach einer kleinen Senke steigt der Weg ein weiteres Mal an. Hinter einem Rechtsbogen geht es an der Schrägeinmündung weiter geradeaus und immer noch etwas bergan. Schließlich passiert man neben einen Naturdenkmal, einer mächtigen alten Allee, rot-weiße Baken, biegt kurz darauf nach links und folgt dem Hohlweg durch Serpentinen abwärts. Dann trifft man auf eine Straße und wandert scharf nach links auf ihr nach „Papiermühle“. Im Örtchen biegt man rechts ab, nicht jedoch ohne einen Abstecher zu den Ruinen am Ende des Weges gemacht zu haben.

Ruinöses in Papiermühle

Ruinöses in Papiermühle

Gleich darauf geradeaus an Hausnummer 26 vorbei und schließlich wieder ins Grüne wandern. Hier folgt man nun dem „Ossianweg“ herrlich entlang der „Wupper“. Verlaufen kann man sich hier nicht. Immer in Ufernähe bleibend kann man den Weg voll und ganz genießen. Einzig der Geräuschpegel der „L74“ auf der anderen Seite der „Wupper“ beeinträchtigt das Vergnügen etwas. Schließlich mündet der Weg schräg ein und man bleibt rechts der Laufrichtung treu. Dann tritt man auf Asphalt, wandert noch wenige Meter weiter geradeaus und biegt dann, nach überschreiten des „Windfelner Bach“, links ab. Die ehemalige „Bergbahntrasse“ führt an hübschen Fachwerkhäusern vorbei erst leicht bergab, um darauf wieder sachte anzusteigen. So erreicht man die „B229“ und folgt ihr ein Stück, um die „Wupper“ zu überqueren. An den Fußgängerampeln bleibt man links und biegt auch gleich wieder links ab, um die Bundesstraße nun zu unterqueren. Auf der anderen Seite steigt man einige Stufen hinauf und biegt dann nach rechts auf die „Napoleonsbrücke“. Auf dieser geht es nun ein weiteres Mal über die „Wupper“ und dann nach links. Auf dem Fußgängerweg folgt man der Straße zum „Brückenpark Müngsten“. Dieser wird ohne abzubiegen durchwandert.

Das doppelte Brückchen

Das doppelte Brückchen

Dabei passiert man verschiedene Aussichtspunkte, Verkaufsstände und Infopunkte. Am „Haus Müngsten“ vorbei führt der Weg dann unter der „Müngstener Brücke“ her, passiert das „Fährhaus“ der „Schwebefähre“ und leitet einen wieder in den Wald. Man folgt dem felsigen Weg, der nach einer Weile deutlich nach rechts schwenkt. Neben einer Schrägeinmündung geht es weiter geradeaus. Leicht bergab geht es über den „Windhagener Bach“ hinweg und der Weg verliert weiterhin an Höhe. Der Weg wird wieder felsiger und man erreicht die „Zwergenklippen“.

.... wer ist die höchste im ganzen Land?

…. wer ist die höchste im ganzen Land?

Hier geht es einige Stufen hinauf und an „Kunstpilzen“ vorbei, tiefer in den herrlichen Forst. Die Felsformationen sind schlagartig Geschichte und man ist auf einem breiten Waldweg unterwegs. Später gesellt sich von rechts ein weiterer Weg hinzu, es geht weiter geradeaus. Hoch über der „Wupper“ werden die felsigen Aufschlüsse wieder zahlreicher und auf der linken Seite schützt ein Zaun vor dem Absturz. Nun führt der Weg hinunter zum ehemaligen Restaurant „Wiesenkotten“. Dieses ist abgebrannt und es existieren nur noch die Grundmauern. Man wandert geradeaus auf der Brücke über die „Wupper“. Dahinter rechts abbiegen und der schmalen Straße eine ganze Weile folgen. Man passiert das „Haus Waldfrieden“, einen ehemaligen Steinbruch, einige hübsche weiß-bunte Häuser und erreicht Wohnbebauung. Weiter geht es in Laufrichtung. Zur Linken liegt die tolle „Evangelische Kirche Unterburg“. Dann erreicht man eine Hauptstraße. Hier soll diese Etappe enden. Haltestellen befinden sich nun sowohl links als auch rechts. Zum Parkplatz überquert man vorsichtig die Hauptstraße und wandert geradeaus und rechts am „Café Meyer“ vorbei.

Rückfahrt mit dem ÖPNV.

Jedem der diesen Weg, vielleicht auch nur in Teilen, in Angriff nehmen möchte, sei das Buch „Der Wupperweg – Eine Wanderung in 12 Etappen*von Jörg Mortsiefer ans Herz gelegt. Gut recherchiert, gibt es dort unheimliche viele Informationen zu den Dingen, Gebäuden und Geschichten längs des Wegs.

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