Tour 985 – Sprockhövel – Bergbauwanderweg Alte Haase Süd

Auf den Spuren des Sprockhövelers Bergbaus

Parkplatz 45549 Sprockhövel, Brinkerstraße 3 (am Straßenrand)
Typ Rund
Länge 9,1 km
Schwierigkeit Mittel
Höhenmeter Einige kräftige An- und Abstiege, teilweise auf Waldboden
Literatur www.ruhrkohlenrevier.de
Auf Karte www.ruhrkohlenrevier.de
Beschilderung , ein stilisierter Förderturm. Leider ist die Ausschilderung nicht immer vollständig, sinnvoll und eindeutig.
Wegbeschaffenheit Asphalt, Waldwege
Bemerkenswertes Auf den ersten Kilometern hat meine GPS-Aufzeichnung nicht funktioniert. Diesen Teil habe ich am PC nachgezeichnet.
Bis zu 22 Informationstafeln zum ehemaligen Bergbau in der Region.
Links www.ruhrkohlenrevier.de, Sprockhövel
Bewertung

 ★★★☆☆ 

Details:

Blick zum alten Kohlenweg

Blick zum alten Kohlenweg

Aufgrund der angespannten Baustellenlage in Niedersprockhövel parke ich am Straßenrand in der „Brinkerstraße“ und starte dort in Richtung der absteigenden Hausnummern. An der Kreuzung folgt man der „Wuppertaler Straße“ nach rechts. Diesen wuseligen Straßenabschnitt verlässt man erst an der „Schulstraße“ nach rechts. Hinter Hausnummer 31 wendet man sich dann nach links in den Weg „Im Westenfelde“. Endlich wird es grün. Wenig später geht es halb links, entlang der Mauer, durch die Felder mit weiten Ausblicken auf einen Wald zu und schließlich in diesen hinein. Mitten im Forst führt ein schmaler Pfad erst durch Ilixgebüsche und dann nach links sehr steil bergab. Auf dem mit nassen Laub bedeckten Boden gilt es höchst aufmerksam und trittsicher zu sein. Das Gebüsch wird dichter, man fragt sich schon, ob man noch richtig unterwegs ist, trifft dann aber wieder auf das Wegezeichen welches weiter bergab deutet. Vorbei am „Wetteraufhauen Alte Haase“ erreicht man am Waldrand eine Wiese. Hier nach rechts kurz wieder durch Ilix wandern. Auf dem querenden Weg rechts wenden und gleich darauf abermals nach links hinunter zu einer maroden Brücke wandern. Über diese hinweg eine Wiese queren. An deren Ende über eine weitere Brücke nach rechts, bis zur Straßenmündung wandern. Nun links abbiegen. Vorbei an einer roten Scheune wandert man nun auf Asphalt ständig bergauf. Auf diesem Wirtschaftsweg erklimmt man die Höhen des „Vogelbruchs“. Sturmtief „Bennet“ hat mir als Mahnung einen umgestürzten Baum in den Weg gelegt. Neben dem Abzweig „Am Vogelbruch“ endet der Asphalt und es geht auf Schotter noch ein Stückchen weiter geradeaus und dann auf Waldboden nach links. Wenig später wieder links abbiegen und die folgende Kreuzung geradeaus aufwärts durchwandern. Zur Rechten liegt für mich unsichtbar die „Kleinzeche Lange“. Auf der Höhe angekommen, weiterhin der Laufrichtung treu bleiben – es geht auf einem Wiesenweg wieder abwärts. Erst auf der gegenüberliegenden Hangseite, hinter einer Koppel und schon in einem kleinen Wald führt der Weg nach links. Der schmale Pfad führt, in meinem Falle recht matschig, bergab und mündet schließlich in einen Wirtschaftsweg. Nun rechts abbiegen. Das Haus hier zur Linken, ist das des Obersteigers „Hilgenstock“. Man stößt auf den „Hibbelweg“ und wendet sich ohne auf dem Wiesenstreifen der Straße nach links. Es geht hinauf nach „Niedersprockhövel“. Wer das ehemalige „Gewerkengehöft Diefhausen – Hauptgewerke der Zeche Frosch“ anschauen, möchte, wandert bis zum „Gut Diefhausen“ weiter. Der Wanderweg führt jedoch hinter dem Ortseingangsschild nach rechts in den Weg „Im Brahm“. Nach dem Aufstieg, am Ende einer Hecke, nun wieder mit Wegezeichen rechts abbiegen. Neben dem Abzweig zu Hausnummer 8 weiter geradeaus wandern. Der Weg steigt weiter auf zur „Wuppertaler Straße“. Ein Abstecher zu Tafel 13 – „Schacht im Brahm“ führt entlang der Straße nach links. Der Wanderweg jedoch folgt der Straße nach rechts. Hinter einer Bushaltestelle links in die Straße „Am Alten Knapp“ einbiegen. Es geht kräftig bergan und neben einem Parkplatz hält man sich rechts in den „Alter Kohlenweg“. Später mit der Straße vor Garagen nach links und kurz darauf wieder nach rechts wandern. Nun immer geradeaus, bis die Straße vor zwei Häusern nach links in ein Tal biegt. Nach einem Stück des bergauf Wanderns bietet sich rechts die Möglichkeit zur „Kleinzeche Molly II“ zu gehen. Ich lasse es sein, da der Weg nicht wirklich zu erkennen ist und die Gefahrenschilder mich davon abhalten auf eigenes Risiko den Weg zu suchen. So folge ich dem Wanderweg weiter bergauf und dann nach rechts. Neben einigen weiteren Häusern knickt der Weg nach links. In der folgenden Rechtskurve geht es nun erst einmal auf einen Trampelpfad weiter geradeaus und an den Waldrand. Im Wald liegt die Bergbauwüstung „Brelo“. Am Waldrand auf der ersten Möglichkeit nach rechts kräftig bergan gehen. Am Ende eines Zaunes rechts halten und dem Waldrand weiter folgen. So trifft man wieder auf den Trampelpfad, dem man nun eine Weile gegen den Uhrzeigersinn folgt. Neben der Informationstafel „17 Firma Rudolf Hausherr & Söhne“ links abbiegen. An einer Schrägeinmündung linker Hand der Laufrichtung treu bleiben. An einer weiteren Wegeteilung hält man sich links. So erreicht man wieder den Waldrand, wandert hinunter zur Straße und wendet sich nun nach links. An der „Hombergstraße“ dieser nach links hinauf folgen. Es geht über die Höhen in Wohnbebauung. Dort rechts abbiegen und gleich wieder rechts in die Straße „Auf dem Bruch“ halten. Über die Straße geht es auf das Industriegelände z. B. einer Gießerei. Das Schild „Unbefugten ist der Zutritt verboten“ verstört erst einmal. Aber ein Wegezeichen im weiteren Verlauf entspannt mich wieder. Derzeit ist hier eine Großbaustelle. Schließlich knickt der Weg nach links und führt bergab an einen ehemaligen Bahndamm. Diesen gilt es zu erklimmen. Dann folgt man ihm nach links. Auch hier ist derzeit große Bautätigkeit zu verzeichnen. Aus diesem Grund kann man dem Wanderweg hier nicht geradeaus zur „Wuppertaler Straße“ folgen, sondern biegt, dem Umleitungsschild folgend, an einem Schulhof nach rechts. An der nächsten Möglichkeit, neben dem Schulhallenbad, nach links wenden und der Straße „Am Eicken“ bis zu deren Ende folgen. Nun links zur „Wuppertaler Straße“ wandern. Dieser ebenfalls nach links zurück zur „Brinkerstraße“ und dem Parkplatz folgen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.