Tour 968 – Altenahr – Kreuzberg – Rundweg 1 „Wanderparadies Sahrbachtal“

Sahrbachweg & Gottfried-Kinkel-Weg

Parkplatz 53505 Altenahr-Kreuzberg, Bahnhofstraße 5
Typ Rund
Länge 17,3 km
Schwierigkeit Mittel
Höhenmeter Durchaus anstrengende Steigungen
Literatur Keine Angabe
Auf Karte Im Tourenplaner Rheinland-Pfalz, outdooractive
Beschilderung , ein geschwungenes blaues S auf weißem Grund sowie
, ein Federkiel mit blauer Tinte auf weißem Grund
Wegbeschaffenheit Wald und Feldwege, Asphalt
Bemerkenswertes Gretel-Stollen, Barbara-Brunnen, Ausblicke auf das Sahrbachtal, Hochthürmen
Links Freundeskreis Sahrbachtal,
Bewertung

 ★★★★☆ 

Details:

Willkommen im Sahrbachtal

Willkommen im Sahrbachtal

Dieser Weg hat im Tourenplaner Rheinlad-Pfalz sowie bei outdooractive eine sehr gut Internetpräsenz. Daher gibt es in diesem Falle nur einen kurzen Erlebnisbericht meinerseits.

Vom Parkplatz am Bahnhof geht es zurück in Richtung „Kreuzberg“. Am kleinen Kreisel neben der Brücke links der Laufrichtung treu bleiben und in die „Burgstraße“ wandern. An der Wegeteilung mit der Sackgasse links bergab wandern. So trifft man dann auf die Straße „Am Sahrbach“. Hier start nun auch der „Sahrbachweg“. Dieser führt nun nach links und endet erst in „Kirchsahr“. Nach dem flachen aber urigen Beginn entlang des im Sommer 2018 zum Rinnsal geschrumpften Sahrbachs, geht es neben einer Brücke, dicht an der Straße, kräftig bergan. Nachdem man die Straße am „Feriendorf Sahrtal“ überquert hat durchwandert zu anfang über Stege und danach hangparallel das Sahrtal oberhalb des Sahrbachs. Wohl, dem der eine Taschenlampe dabei hat, denn man passiert zwei Stollen. Der Erste lädt zum Erforschen ein und ist frei begehbar. Der zweite ist der „Gretel-Stollen“ und üblicherweise nicht zugänglich. Ein älterer Herr, der hier gerade sauber macht, erklärt mir, dass es sich um einen ca. 300 Meter tiefen Erzstollen handelt. Er wurde im zweiten Weltkrieg auch als Bunker genutzt. Heute ist gerade im Eingangsbereich viel Steinbruch durch Feuchtigkeit und Frost zu sehen. Weiter geht es an der Lore vorbei nach Kirchsahr. Hier endet der „Sahrbachweg“. Zurück geht es nun über den „Gottfried-Kinkel-Weg“. Und das ersteinmal kräftig bergan auf den „Hochthürmen“. Für diesen anstrengenden Aufstieg wird man aber mit tollen Aussichten über das Sahrbachtal und auf „Häselingen“ belohnt. Es folgt, ein zum Glück nur kurzes, rechts unschönes Stück mitten auf der Straße“. Diese verlässt man an einem Stromverteilerturm, mit dem zusätzlichen Wegezeichen des „Hasenweg“. So erreicht man „Unterkrälingen“ welches durchwandert wird. Hier widerfährt mir Merkwürdiges. Ein sonores tiefes Wummern klingt in meinen Ohren. Immer wieder. Kein Mensch weit und breit zu sehen. Nur ein Hund, der auf den Weiden tobt. Je weiter ich wandere, desto lauter wird das Wummern. Ich kann keine Richtung ausmachen. Aber immer klarer wird: Das ist eine Melodie. Immer wieder die gleiche Melodie. Und nach dem passieren eines Hains wird es klar. Eine TUBA! Links von mir, mitten auf dem Feld, hinter dem Hain, steht ein Fahrrad mit blauen Hänger. Dahinter sitzt eine Frau auf einem Gartenstuhl und übt Tuba! Leider habe ich keine Zeit. Ich hätte gerne weiter zugehört. Später geht es im Wald am Hang steil bergab und man trifft schließlich auf die vom Hinweg bekannte Strecke. Hier geht es nun zum Parkplatz am Bahnhof zurück.

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