Tour 966 – Spanien – Menorca – Entlang der Küste nach Platges de Binigaus

Buchtenhopping und der Cami de Cavalls

Unbezahlte Werbung wg. Nennung des Buches bzw. Verlages.
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Parkplatz Ich bin mit dem Bus zum zentralen Kreisverkehr in Cala Caldana gereist.
Typ Rundwanderung
Länge 20 km
Schwierigkeit Die Länge als auch der teilweise sehr raue Untergrund machen diese Wanderung recht anstrenged. Auf der anderen Seite bieten die vielen Strände immer wieder die Möglichkeit zur Pause und zum baden.
Höhenmeter ca. 1900 Meter
Literatur Bergverlag Rother „Menorca“ (*)
Auf Karte Im Wanderführer Bergverlag Rother „Menorca“ die Tour 32 (*)
Beschilderung Keine, Cami de Cavalls
Wegbeschaffenheit Fels- ,Wald- und Strandwege
Bemerkenswertes Buchten, Ausblicke, Cami de Cavalls
Links Menorca, Cami de Cavalls,
Bewertung

 ★★★★★ 

Details:

Unterwegs auf dem Cami des Cavalls

Unterwegs auf dem Cami des Cavalls

Dieser Weg entstammt dem Wanderführer „Menorca“ der im Bergverlag Rother erschienen ist. Es handelt sich um die Rundwanderung von Cala Caldana entlang der Küste zu den Platges de Binigaus und über den Cami de Cavalls zurück nach Cala Caldana. Für mich ging es vom Hotel in Cala en Bosc per Bus zum Start nach Cala Galdana. Für mich ist der Einstieg in eine solche Buchwanderung immer am schwierigsten. Daher beschriebe ich zumindest den Start hier genauer. Vom zentralen Kreisverkehr, dort wo auch die Busse halten, geht es unter der Brücke her zum Strand. Dort im weiten Bogen zur gegenüberliegenden Seite wandert. Es geht über Stufen hinauf zur „Avinguda de la Punta“. Zur Rechten gibt es weite Aussichten, der Weg führt aber links herum. Wenig später biegt man rechts in die „Plaza de Sivina“ an deren Ende man dann auf den Cami de Cavalls trifft. Zu Beginn geht es auf dem Cami an verfallenen Kalköfen wellig durch den Wald. Den im Buch beschriebenen Abzweig zum Steinbruch finde ich auf meiner Wanderung nicht. Am Strand von Cala Mitjan profitiert man von den guten Ortskenntnissen des Autors. Hier verlässt man nämlich den Cami mit der Bezeichnung GR 223 und die Anzahl an anzutreffende Wanderer sinkt auf Null. Mit nur wenigen Worten führt der Autor den Wanderer nun sicher durch den Wald nahe der Küste hinunter zur Bucht von Cala Trebaluger. Hier ist Trittsicherheit oder aber Mut gefragt. Denn entweder klettert man vorsichtig die Felsen hinunter oder springt gleich beherzt auf den Strand. Möglicherweise ist es hier auch nötig durch das Wasser zu waten. Das blieb mir auf meiner Wanderung erspart. Teils ohne erkennbaren Weg geht es nun wild über die Küste weiter. Die Cala Fustam wird gequert und über einen Fahrweg erreicht man schließlich die Cala Escorxada, die vorletzte Bucht bevor man auf die wunderbaren Strände der Platges de Binigaus trifft. Hier lege ich eine größere Pause ein, genieße die Sonne und das bunte Treiben am Strand. Hier trifft man auch wieder auf den GR 223, den Cami de Cavalls. Auf diesem geht es nun zurück zum Ausgangspunkt. Die Landschaft wird eine vollkommen andere. Nach den tollen Ausblicken auf das türkisfarben Meer, den hellen Sandstränden, Felstunneln und Buchten führt der Weg nun landeinwärts. Der teils wurzelige Weg führt entlang der so typischen Mauern durch Pinienwälder, in denen man die Augen offen halten sollte. Sonst geht es einem wie mir. Ich wäre fast auf eine Schildkröte getreten. Im letzten Augenblick bewegte sich jedoch der „Stein“ auf den ich treten wollte. Glück für die Schildkröte und ein tolles Motiv für mich. Später geht es durch Wiesen. Erst durch die Trittsteine wird klar das man eigentlich ein seichtes Flußbett durchquert. In der Ferne sieht man dicht begrünte steile, weiße Felsen. Abermals geht es durch eine Furt und dann durch den Wald zurück zur Cala Mitjana. Von hier aus kennt man den Weg und wandert auf diesem zurück nach Cala Caldana.

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