Tour 746 – Österreich – Kolm-Saigurn – Naturfreundehaus-Neubau und Tauerngold-Rundwanderweg

Gold und Gletscher

Parkplatz Österreich, 5661 Kolm-Saigurn, Wanderparkplatz Lenzanger
Typ Rund
Länge 15,9  km
Schwierigkeit Anstrengend, alpine Vorkenntnisse ratsam, Schwindelfreiheit ist Pflicht.
Höhenmeter ca. 900m
Literatur Gasteinertal – Großarltal, Raurisertal, Nationalpark Hohe Tauern. 58 Touren (Rother Wanderführer).
Auf Karte Keine Angabe
Beschilderung Östereichische Wanderbeschilderung. Blau-Weiße Markierungen auf dem Tauerngoldrundweg
Wegbeschaffenheit Asphalt, Schotter, Wiesenpfad, Felsen, naturbelassene Bergwege.
Bemerkenswertes  Die vielen Wasserfälle, Ammererhof, Erlehenalm, Naturfreundehaus-Neubau (und später auch Altbau), Ruinen des Goldabbaus,der Gletscher und was von ihm übrig blieb, die Aussichten und vieles mehr
Links  Ammererhof, Erlehenalm, Naturfreundehaus-Neubau, Altbau,
Bewertung

 ★★★★★ 

Details:

Ein guter Wandereinstieg

Ein guter Wandereinstieg

Selten habe ich mich damit so schwer getan „nur“ zwanzig Fotos auszuwählen. Diese absolut empfehlenswerte Tour besteht eigentlich aus drei Wanderungen. Dem Auf- und Abstieg zum Naturfreundehaus-Neubau und den dort startetenden Tauerngoldrundweg sowie dem Gletscherschaupfad. Diese beiden verlaufen aber über die vollkommen gleiche Strecke. Start ist der Parklatz Lenzanger in Kolm-Saigurn. Allein die Anfahrt ist ein Erlebnis. Es geht über eine gewundene Mautstrecke zum Parkplatz. Die Maut beträgt 9€ ist aber in der Salzburgerland- bzw. Tauerncard enthalten. Im Wanderführer wird diese Tour als „Blau“ klassifiziert. Ich denke, in großen Teilen des Tauerngoldrundweges sollte man mit einer „Roten“ Wegeführung rechnen. Zu Beginn geht es sachte aufwärts. Vor dem Talort Kolm-Saigurn teilt sich der Weg und man hält sich links und wandert zum „Ammererhof“. Dahinter geht es weiter durch ein Tor und dann nach links. Später an einer Wegeteilung rechts abbiegen und an der Erlehenalm vorbei steiler bergan wandern. An der Spitzkehre vor dem Felsen scharf nach rechts abbiegen. Nun dem Pfad für lange Zeit bergan folgen. Es geht durch die Furten mehrere Bäche welche in ihrem Verlauf dann als Wasserfälle ins Tal stürzen. Zwei Edelstahltore werden passiert und schließlich erreicht man das Naturfreundehaus-Neubau. Nach kurzer Rast geht es hinter dem Haus an einen See. Dort rechts halten und nun den blau-weißen Wandermarkierungen folgen. Eine genaue Wegbeschreibung macht hier keinen Sinn und ist auch überflüssig. Die Markierungen sind gut zu erkennen. Es geht vorbei an Radhaus und Bruchhof, dem Obermayerfelsen, dem Punkt Penck und dem Punkt Lichtenegger bis man schließlich vor dem Gletschertor steht und sich Gedanken darüber machen kann das man hier vor 60 Jahren nicht hätte stehen können. Meterdick hätte hier das Gletschereis über einem gelegen. Auf dem rutschigen Weg geht es entlang des tosenden Baches zu einer Brücke und über diese hinweg. Auf der anderen Seite steigt man nun über große Felsbrocken wieder bergan. Vorbei oder auch durch den ehemaligen Schneeschutztunnel der damaligen Knappen geht es auf eine Ruine, den Knappenhäusern zu. Hinter dem Knappenhäuser geht es über einen schmalen Pfad und einem aufgetürmten schmalen Steinsteg. Danach trifft man auf das Bremshaus und der alten Bahnstrecke, die nun wie ein Teil der Chinesischen Mauer erscheint. Wenig später geht es zurück zum Naturfreundehaus-Neubau. Abermals ist eine kleine Rast angesagt. Nun ein kurzes Stück auf der vom Hinweg bekannten Strecke zurück und dann nach links steil den Berg hinab. Verlaufen kann man sich nicht. Immer bergab, den Barbara-Wasserfall zur Linken geht es nach Kolm-Saigurn. Nach kurzer Besichtigung mit möglicher Einkehr geht es auf dem schon bekannten Weg zurück zum Parkplatz.

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