Tour 1135 – Wupperweg – Etappe 12/12 – Von Opladen zu den Mündungen

Vom Ludwig-Rehbock Park zu den Wuppermündungen

Parkplatz Düsseldorfer Str. 88, 51379 Leverkusen-Opladen, Parkplatz Ludwig-Rehbock-Park
Anreise mit dem ÖPNV.
Typ Streckenwanderung
Länge 8,1 km
Schwierigkeit Einfach
Höhenmeter ca. 160 Meter
Literatur

Der Wupperweg – Eine Wanderung in 12 Etappen*

Auf Karte Keine Angaben
Beschilderung ,Weiße Raute auf schwarzem Grund (teils mit einer 6)
Wegbeschaffenheit Asphalt, Schotter, Feld- und Waldwege
Bemerkenswertes Ludwig-Rehbock-Anlage, Neanderlandsteig, Schiffsbrücke Wuppermündung, Villa Knöterich, Wupper, Wupperinsel, Mühlengraben, Gut Reuschenberg, Pontonbrücke
Links Neanderlandsteig, Schiffsbrücke Wuppermündung, Villa Knöterich, Wupper, Wupperinsel, Gut Reuschenberg,
Bewertung

 ★★★☆☆ 

Dies ist eine Etappe des Wupperweges. Hier gibt es Informationen über die gesamte Strecke.

Details:
Am Ziel

Am Ziel fehlt wohl die „Einigkeit“

Vom Parkplatz geht es auf der „Düsseldorfer Straße“ über die „Wupper“. Die ÖPNV’ler starten genauso. Auf der anderen Seite rechts die Treppenstufen hinabsteigen und der „Wupper“ flussabwärts folgen. Wenn der Weg schließlich leicht nach links in Richtung Wohngebäude biegt, hält man sich rechts auf eine Brücke zu und verlässt somit den Asphalt in die Wiesen. Erst wird die Brücke der „L288“ unterquert und bald darauf die Brücke der „A3“. Hinter dieser links halten und an der folgenden Wegegabel gleich wieder rechts abbiegen. Am folgenden T-Stück links abbiegen und dem Weg bis zu seinem Ende am „Tierheim Leverkusen“ folgen. Dort noch wenige Meter geradeaus und anschließend nach rechts in Fußgängerweg wandern. Nach einer Weile begleitet einen der „Mühlengraben“ der hier mit der dahinterliegenden „Wupper“ die „Wupperinsel“ formt. Neben einer Backsteinbrücke bleibt man der Laufrichtung treu. Wenig später passiert man ein Wehr.

Entlastungsschütz am Mühlengraben

Entlastungsschütz am Mühlengraben

Diese entlastet den „Mühlengraben“ bei Hochwasser in die „Wupper“. Vorbei an der „Gedenksäule Gut Reuschenberg“ erreicht man das „Gut Reuschenberg“ und biegt daraufhin nach rechts über den „Mühlengraben“. Der Weg durch die Koppeln und Felder schwenkt dann vor der „Wupper“ nach links unter Schienen her. Der Weg, der hier auch mit dem „Neanderlandsteig“ verläuft, führt im Linksbogen auf die Eisenbahnbrücke und nach links über die „Wupper“. Nun geht es eine Weile geradeaus entlang der Schienen. An der ersten Möglichkeit links den Weg zwischen Feld- und Waldrand wählen. Der Weg verläuft eine Zeit lang parallel zur „Wupper“. Inmitten der „Wupper“ verläuft die Grenze zwischen den Stadtbezirken „Rheindorf“ und „Bürrig“. Nach einer Weile macht der Weg einen deutlichen Rechtsbogen und noch bevor man die prägnante Hochspannungstrasse unterquert, biegt man links ab und verlässt damit auch den „Neanderlandsteig“ wieder. Der Weg führt an den unsichtbaren Resten einer alten Hofanlage vorbei durch die Felder an ein T-Stück. Nun nach links wenden. Wieder unterquert man eine Landstraße und folgt abermals der „Wupper“. Man bleibt lange Zeit einfach in Ufernähe. An der ersten Möglichkeit überquert man dann die „Wupper“ auf der „Pontonbrücke“ nach links. Der Weg schwenkt nach rechts, unterquert die „A59“, biegt nach links und gleich darauf wählt man den rechten Weg.

'Über die Wupper gehen'
Die Wurzeln des uralten Sprichworts liegen etwa 50 Kilometer flussaufwärts bei Barmen, heute ein Stadtteil von Wuppertal. Die Wupper war hier Grenzfluss. Der Volksmund hat den Spruch in der Zeit des preußischen Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. (1713 – 1740) geprägt. Der schickte Soldatenwerber in die Grafschaft Mark aus, um dort junge Männer gewaltsam für seine Truppen zu rekrutieren. Diese flüchteten „über die Wupper“ in das angrenzende Herzogtum ‚Berg. Dort fanden sie in Barmen Unterschlupf. Die Barmer freuten sich über den sprunghaften Zuwachs gesunder und kräftiger junger Männer. Sie trugen im 18. Jahrhundert als Arbeitskräfte in den Manufakturen zur Blüte der Stadt bei. Auf der anderen Flussseite, im märkischen Schwelm, beklagte man bitter den Verlust der Männer.

Quelle: Infotafel an der Pontonbrücke

Auf diesem asphaltierten Fußweg erreicht man die alte Wuppermündung mit der „Schiffsbrücke Wuppermündung“ und den drei Schiffen, „Einigkeit“ und „Recht“ und „Freiheit“. Hier endet der Wupperweg.

Entlang der Wupper

Entlang der Wupper

Hier endet er? Für mich noch nicht. Denn dies hier ist die alte Wuppermündung. Die Neue liegt etwas weiter nördlich. Deshalb geht es auf gleichem Weg zurück bis zwischen die beiden Hochspannungsmaste. Hier verlässt man den Asphalt links geradeaus in die Wiesen. Immer geradeaus erreicht man nun die „neue“ Wuppermündung. Vor dieser geht man nach rechts und zurück über die „Pontonbrücke“. Dahinter nun nach links wenden. Nach wenigen Meter biegt man noch vor der Brücke scharf nach rechts ab und steigt Treppenstufen hinauf zur „Villa Knöterich“. Hier finden sich Parkplätze. ÖNPV’ler haben noch einige Meter vor sich und wandern links an der „Villa Knöterich“ vorbei durch die „Unterstraße“. Später geht es dann rechts in die „Felderstraße“, in der sich die Bushaltestellen „Burgweg“ befinden.

Rückfahrt mit dem ÖPNV.

Jedem der diesen Weg, vielleicht auch nur in Teilen, in Angriff nehmen möchte, sei das Buch „Der Wupperweg – Eine Wanderung in 12 Etappen*von Jörg Mortsiefer ans Herz gelegt. Gut recherchiert, gibt es dort unheimlich viele Informationen zu den Dingen, Gebäuden und Geschichten längs des Wegs.

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