Tour 1089 – Mettmann – Mit dem A1 auf der Diepensiepener Runde

Täler, Wildpark und Gesteine

Parkplatz 40882 Mettmann, Talstraße 189, (Parkplatz des Advent-Wohlfahrtswerk Seniorenheim Neandertal e. V. und Wanderparkplatz)
Typ Rund
Länge 12,3 km
Schwierigkeit Einfach
Höhenmeter Einige – nichts schweres
Literatur Ohne Angabe
Auf Karte Ohne Angabe
Beschilderung , weißes A1 auf schwarzem Grund
Wegbeschaffenheit Wald- und Wirtschaftswege, Asphalt und Schotter
Bemerkenswertes Mettmanner Bach, Voishofer Bach, Hellenbrucher Bach, Gut Hellenbruch, Wildpark Neandertal, Stenzeitwerkstatt, Düssel, Koburg
Links Wildpark Neandertal, Steinzeitwerkstatt, Koburg
Bewertung

 ★★★★☆ 

Details:
Im Tal des Rehbockbachs

Im Tal des Rehbockbachs

 

Verrückt! Während ich diesen Bericht erstelle, erfahre ich das der Weg so nicht mehr wanderbar ist. Genauso wie der Fernwanderweg X30 als auch die „Entdeckerschleife Evolutionspfad“. Hintergründe zur Wegsperrung findet ihr hier: „Wanderweg ist jetzt eine Sackgasse„.

Mittlerweile gibt es eine ausgeschilderte Umgehung. „Wanderweg zu – Kreis weist Umleitung aus.

An der Parkplatzeinfahrt beginnt auch schon der Wanderweg. Es geht geradeaus an der Hauptzufahrt des Seniorenheims vorbei. Nun überquert man den „Hellerbrucher Bach“ und wandert dahinter am T-Stück nach links. Der schottrige Waldweg führt am Hang entlang. Oberhalb des „Hellerbrucher Bach“ passiert man eine Kläranlage. Schließlich erreicht man eine Pferdekoppel, der Weg schwenkt nach links und am nächsten Abzweig, Gut Hellenbruch liegt geradeaus, wendet man sich nach rechts und folgt dem Weg bis zu einer Treppe. Hier wieder rechts abbiegen, den „Hellerbrucher Bach“ überqueren und an der folgenden Wegegabel rechts der Laufrichtung treu bleibend, hinauf in die Felder wandern. Auf der Höhe erreicht man ein ehemaliges Restaurant und wandert weiter geradeaus bis zur Hauptstraße. Diese vorsichtig überqueren und der eingeschlagenen Richtung weiter in die Felder folgen. Der Weg ist hier breit und schottrig, Schatten gibt es keinen, dafür weite Ausblicke in die umliegende Landschaft. An der Zufahrt zum „Gut im Winkel“ geht es weiter geradeaus. Schließlich schneidet der Weg ein wenig ein und es geht abwärts an eine Kreuzung. Auch dort führt der Weg weiter geradeaus, abwärts und dann rechts an „Haus Schragen“ vorbei herrlich durch die Felder.

Haus Schragen
Am Schragen

1448 erstmals urkundlich erwähnt als abgabepflichtig an das Kloster Gräfrath. Aus Unterlagen von 1791 geht hervor, dass hier einen Leinentuch-Weberei entstand, die bis Anfang dieses Jahrhunderts in Betrieb war.

Quelle: Hinweisschild am Weg

Man verliert weiter an Höhe, wandert wieder in den Wald und folgt dem Rechtsbogen des Wirtschaftsweges. Neben dem „Gut Bracken“ schwenkt der Weg nach links, überquert die „Düssel“ und endet an einem T-Stück.

Bracken
Bracken

1218 erstmals urkundlich erwähnt als abgabepflichtig an das Kloster Stift Gerresheim. Vermutlich wurder hier seit Jahrhunderten in kleinen Meilern Kalk gebrannt. Ackerland gibt es hier kaum.

Quelle: Hinweisschild am Weg

Nun nach rechts auf den oberen der beiden zur Verfügung stehenden Wege wandern. An einer Hofeinfahrt und auch am Ende der zugehörigen kleinen Koppel rechts der Laufrichtung treu bleiben. Danach geht es nahezu hohlwegartig bis zum T-Stück an einer Straße. An einer Wegegabel den linken der beiden Möglichkeiten wählen. Der Weg führt abwärts bis zu einer Schrägeinmündung. Hier weiter geradeaus, im Rechtsbogen über die „Düssel“ und an der „Winkelsmühle“ vorbei ein weiteres Mal die „Düssel“ queren. Auch an der Wegeteilung bleibt man links oberhalb der „Düssel“. Kurz danach weiter geradeaus wandern. Dort, wo der Waldweg vor einem Haus an der Straße endet, geht es nach links. Am nächsten Rechtsabzweig geht es geradeaus vorbei in die Sackgasse. Der Wirtschaftsweg steigt erst sanft, dann aber kräftigt bergan und man gewinnt über dem „Neandertal“ schnell an Höhe. Später folgt man der Serpentine nach links. An der nächsten Möglichkeit biegt man rechts ab und wandert nun eben und vorbei am Hof „Ob den Kamp“. Der Weg schwenkt nach links, dann biegt man rechts ab und folgt einem Zaun im Linksbogen zum „Wildpark Neandertal“. Am T-Stück wendet man sich nach links und passiert das Gehege der „Auerochsen“. Anschließend steigt man über Stufen in das Tal des „Rehbockbach“. Ebenfalls über Stufen geht es danach wieder hinauf. Der Weg beschreibt einen Linksbogen und umrundet das „Wisentgehege“. Ohne abzubiegen erreicht man eine Aussichtskanzel und wandert an dieser, dem Linksbogen folgend, vorbei. Verlaufen kann man sich nicht. Nach einem scharfen Linksschwenk wählt man den rechten Weg und wendet sich am folgenden T-Stück abermals nach rechts. Gleich darauf noch einmal rechts halten. Nun schlängelt sich der Weg an knorrigen Bäumen vorbei durch den Wald. Es geht über eine Brücke kurz abwärts und gleich darauf kräftig bergan. Aber nur kurz. Dann fällt der Weg ordentlich bergab und mündet schließlich an der „Steinzeitwerkstatt. Eine Baustelle zwingt hier zum verlassen des A1. Mein Tipp: auch wenn die Baustelle weg ist, trotzdem dem hier beschrieben Weg folgen. Er ist schöner. So verlässt man hier für wenige Hundert Meter den A1 scharf nach rechts. Der Weg schwenkt am „Fragezeichen“ nach links und man überquert die „Düssel“. Dahinter links abbiegen. Neben einem tollen felsigen Aufschluss biegt der Weg nach rechts und verlässt somit die begleitende „Düssel“. Kurz darauf erreicht man den Grund dieser Umleitung und auch wieder den A1. Hier entsteht ein großer Kinderspielplatz, über den der A1 zukünftig wohl wieder führen wird. Nachdem es einmal kräftig bergan ging, teilt sich der Weg. Man hält sich links. Auf dem tollen Weg am Berghang entlang folgt man nun dem „Mettmanner Bach“, aber leider auch der Landstraße „L403“ durch das „Neandertal“. Der Weg verläuft unterhalb der „Koburg“. Die ehemalige „Villa Kocherscheidt“ ist dabei aber nicht zu sehen. Schließlich trifft man auf Asphalt und setzt seine Wanderung in Laufrichtung fort. An der nächsten Wegegabel bleibt man auf dem linken, unteren Weg. Wieder folgt man einer Weile dem Hauptweg am Hang, bis es hinter einem Regenrückhaltebecken auf eine weitere Wegegabel trifft. Abermals hält man sich links. Dann passiert man eine Brücke, wenig später geht es leicht bergan und vor einer Weide, bei „Gut Bachelsberg“ führt der Weg nach links und unterquert später die „Bundesstraße 7“. Der Weg geht hinunter zum „Hellersbrucher Bach“ dem man über eine Brücke hinweg, anschließend leicht bergan folgt. Es folgt ein kurzer Schlussanstieg und man wendet sich über den Bach nach links zurück zum Ausgangspunkt dieser Wanderung.

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