Tour 1066 – Wülfrath-Düssel – Dorfer Mühlenweg

Feierabendrunde

Parkplatz 42489 Wülfrath-Düssel, Dorfstraße 19
Typ Rund
Länge 3,1
Schwierigkeit Einfach
Höhenmeter Eben
Literatur Bürgerverein Wülfrath-Düssel e.V.
Auf Karte Bürgerverein Wülfrath-Düssel e.V.
Beschilderung Keine
Wegbeschaffenheit Asphalt-, Schotter-, Wald- und Wiesenwege
Bemerkenswertes Düssel, St. Maximim, Ausblicke, Tillmannsdorfer Sattel
Links Bürgerverein Wülfrath-Düssel e.V.
Bewertung

 ★★★☆☆ 

Details:

Eine von zwei Birkenalleen

Eine von zwei Birkenalleen

In dem kleinen niederbergischen Dorf Düssel gibt es den sehr umtriebigen Bürgerverein Wülfrath – Düssel e.V.. Dieser hat rund um den pittoresken Dorfkern einige Wanderwege online gestellt. Dieser hier ist auf der aktuellen Webseite die Nummer 2 – auf einer älteren war er die Nummer 1. Auf der Webseite des Bürgervereins gibt es noch viel mehr interessante Informationen zu den Gebäude und der Landschaft entlang des Weges. Es ist ein kleiner Rundwanderweg für einen Spaziergang nach Feierabend. Und so habe ich es dann auch gehalten. Nach Feierabend fuhr ich nach Düssel. Das Parken gestaltet sich nicht ganz einfach. Ich habe mein Auto dann wie oben angegeben abgestellt. Der Weg startet im Schatten der Kirche „St. Maximim“ welche man vom Parkplatz auch schon gut sieht. Von dort geht es dann abwärts, vorbei am wunderschönen Fachwerkhaus mit den Hausnummern 15 & 17. Nun nach links und an der Statue von „Carl Schmachtenberg“ und der Kreissparkasse zur „Tillmannsdorfer Straße“. Diese mittels der Fußgängerampel überqueren und in Laufrichtung bleibend in die „Dorfstraße“ wandern. Gegenüber von Hausnummer 41 biegt man rechts und aufwärts in den „Hohlweg“. Oben angekommen noch wenige Meter geradeaus wandern und dann links auf dem „Hahnenfurther Weg“, zu Beginn noch mit weiten Blicken, in die Felder gehen. Dann verliert der Weg an Höhe und wird zu einem Hohlweg. So erreicht man einen Abzweig mit Bank und folgt hier dem hölzernen Gattern auf dem Wiesenweg nach rechts. Nachdem man einen Teich des Hofs „Schliengensiepen“ passiert hat, mündet der Weg in die Hofeinfahrt. Hier links abbiegen und durch die Birkenallee über die folgende Kreuzung weiter geradeaus dem Linksbogen des Wirtschaftsweges zur „Düssel“ folgen. Diese wird überquert und man verlässt den „Dorfermühlenweg“ nun nicht mehr. Es geht am schönen Hof „Bollenbergsdorf“ bis zum Straßenende weiter. Der Wanderweg führt hier nach links, allerdings erst nachdem man dem „Tillmannsdorfer Sattel“ zur rechten einen Besuch gegönnt hat.

Der Tillmannsdorfer Sattel
Die Entstehung des Tillmannsdorfer Sattels Das hier sichtbare Gestein wurder zu Beginn der Steinkohlen-Zeit, der Karbon-Zeit, vor etwa 330 Millionen Jahren zunächst als locker Masse in einem der Küste vorgelagerten Riff im Merr abgelagert. Im Laufe von Jarhmillionen entstanden hieraus feste Gesteine, der sogenannte „Kohlenkalk“. Hier in Dornap treten diese Gesteine über dem mitteldevonischen „Massenkalk“ auf, der die Rohstoff-Grundlage der hiesigen Kalksteinproduktion darstellt. Gegen Ende der Karbon-Zeit, vor etwa 290 Millionen Jahren, wurde das bereit verfestigte Gestein im Zusammenhang mit der Bildung des Rheinischen Schiefergebirges zu einem „Sattel“ aufgefaltet, der heute den Namen „Tillmannsdorfer Sattel“ trägt.

Der Tillmannsdorfer Sattel

Der Tillmannsdorfer Sattel

Quelle: Informationstafel

Danach folgt man wie gesagt der „Tillmannsdorfer Straße“ auf dem Fußgängerweg abwärts durch die „Düsselaue“. Wenig später erreicht man an der Kreissparkasse die vom Hinweg bekannte Strecke, auf der es nun zurück zur Kirche geht.

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