Tour 1067 – Essen – Essener Wanderbuch für Autofahrer und Fußgänger – Zum Icktener Bauernhaus

Wandern wie anno dazumal

Parkplatz 45133 Essen, An der Meisenburg am Straßenrand (Bitte auch in die Karte schauen)
Typ Rund
Länge 9 km
Schwierigkeit Leicht
Höhenmeter 210 Höhenmeter
Literatur Essener Wanderbuch für Autofahrer und Fußgänger von 1962
Auf Karte Siehe Original-Skizze
Beschilderung Keine
Wegbeschaffenheit Wirtschafts- und Waldwege, Wohnstraßen
Bemerkenswertes Icktener Bauernhaus, Ruhrtalbrücke, Naturschutzgebiet Rohmbachtal und Rossenbecktal, Icktener Schule
Links Ruhrtalbrücke, Naturschutzgebiet Rohmbachtal und Rossenbecktal, Ickten
Bewertung

 ★★★☆☆ 

Weitere Informationen zum Thema „Wandern wie anno dazumal„.

Details:

Damals …..
Originalkarte mit ursprünglicher Beschreibung

 

Weg: Von der Omnibushaltestelle Meisenburg gehen wir die Straße in Richtung Essen ein kurzes Stück zurück, biegen dann in den ersten Feldweg links ein (Schild: Icktener Bauernhaus), und fotgen ihm bis vor ein Gehöft am Walde (Trpt. mit X R). Von hier aus sind es nur etwa 300 m, den Schildern folgend, zum Icktener Bauernhaus, einer sehr beliebten Gaststätte mit schönem Blick ins Ruhrtal. Von dem Abzweig dorthin gehen wir (mit X R) nach rechts weiter über einen Feldweg und etwas abwärts an einer Waldschlucht entlang, dan über einen Feldweg am Hang (nicht links abwärts ins Ruhrtal!) zu zwei Höfen, überqueren die Straße und wandern weiter (mit X R) auf einem Feldweg aufwärts.

Die durchwanderte Landschaft – teils Essener, teils Mülheimer Gebiet – ist eine flach gewellte Lößlandschaft. Die stattlichen Höfe dieses Gebietes slnd zum großen Teil noch heute im Besitz jahrhundertealter Bauerngeschlechter. An den steileren Hängen kleiner ehem. Bachtäler bilden die erhaltenen, teils sehr artenreichen Waldstreifen einen wertvollen Windschutz und Feuchtigkeitsspender für die Acker und eine Zuflucht für Vögel, Niederwild und andere Tiere. Es begegnen uns hier typische Feldtiere wie Feldlerchen, Rebhühner, sehr selten auch Wachteln, ferner Bachstelzen, Hasen u. a. Der Blick schweift zunächst ins Ruhrtal, dann auch über Mülheimer Gebiet zum Kahlenberg (mit dem Bismarckturm), nach Mülheim-Saarn und zum Auberg.

Durch einen Hohlweg, am Ende mit einem Blick auf den Flugplatz Essen-Mülheim mit der auffallenden neuen Halle eines Reklame-Zeppelins, gehen wir dann etwas abwärts durch einen Eichenbestand (über Trpt. mit 1. und diesem und X R weiter) in ein Wiesental zum Hof Unterkuhle, dort (mit L, X R verlassen) etwas aufwärts und am nächsten Haus (mit L.) scharf nach links durch Weidenanpflanzungen in ein Tälchen, dann (mit L.) etwas aufwärts durch ein Buchenwäldchen und über den Bach (Trpt. mit <> 4 und .), mit diesem nach rechts, L. verlassep) auf einem Fußpfad durch ein Wiesental, und dann durch, einen Hof (Jansberg). an den weiter links liegenden Höfen Roßkothen vorbei, am Waldrand aufwärts zum Hof Buchholz mit seiner schönen Linde, von hier aus zur Straße und zurück zur Meisenburg.

…. und Heute
Pferde, Täler, Autobahn

Die Ruhrtalbrücke von Ickten aus gesehen

Die Runde, welche früher ca. 7 km lang war, wächst durch neuzeitliche Errungenschaften wie die A52 sowie eines Weges, der mittlerweile auf einem Privatgrundstück liegt und deshalb nicht mehr begehbar ist, auf ca. 9 km an. Dennoch ist man auf diesem Rundweg fast immer auf der alten Originalstrecke von 1962 unterwegs.

Zu Anfang geht es zurück zur Hauptstraße. Hier die Straßenseite mittels Querungshilfe wechseln. Dann folgt man der Hauptstraße erst einmal nach links. Besonders schöne ist die Strecke hier nicht, sie führt aber am Buchholzhof und dem „RoadStop“ vorbei. Schließlich darf man die „L441“ nach rechts in den „Saalsweg“ verlassen. Schnell wird es ruhiger. An den Obstplantagen des „Buchholzhof“ vorbei, führt der Wirtschaftsweg an Äckern und einem Reitstall vorbei. Am T-Stück wendet man sich nach links. An der Straße „Springenberg“ geht es dann weiter geradeaus in die Straße „Heistershecken“. Über den „Icktener Bach geht es wieder in die Felder. Vorbei an hübschen, alten, teils Fachwerkhäusern, wandert man eine ganze Weile bergab, ohne das man abbiegen müsste. Schließlich kommt man der „L441“ wieder sehr nah. Hier setzt man seine Wanderung halb rechts fort. Man passiert einen Reitplatz und hinter der Straße „Heistershecken 15-16“ folgt man dem Wirtschaftsweg weiterhin nach rechts. Am folgenden T-Stück abermals nach rechts abbiegen. Der Weg führt in ein Tal, ein weiteres Mal über den „Icktener Bach“ und an einigen Abzweigungen vorbei, wieder bergan. Auf der Höhe angekommen, biegt man links in den „Schnellenkampweg“. An folgenden Kreuzung führt die Wanderung nach rechts weiter. Ich gönne mir aber den kleinen Abstecher zum namensgebenden „Icktener Bauernhaus“. Dieses liegt etwas versteckt zur Linken und ist „nur“ noch ein privat genutztes Wohngebäude. Der Wanderweg jedoch nähert sich nun der „A52“ und biegt vor ihr nach links zur „Ruhrtalbrücke“. Diese wurde von 1963-1966 fertiggestellt und änderte wie auch der Bau der „A52“ selbst den Verlauf der Wanderung. Das Buch entstand noch vorher. Und auch heute sollte man sich die „Ruhrtalbrücke“ noch einmal gut anschauen. Nicht unwahrscheinlich das sich auch dieser Weg bald wieder ändern wird. Es ist beschlossen das die „Ruhrtalbrücke“ abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wird. Baubeginn soll 2024 sein. Jetzt aber führt der Wanderweg am nächsten T-Stück nach rechts und unter der „Ruhrtalbrücke“ her. An der nächsten Wegegabel bleibt man auf dem oberen rechten Weg. Man erreicht eine Kreuzung vor einem alten Hof. Hier die Wanderung leicht nach links versetzt, am Hof vorbei, in Laufrichtung aufwärts fortsetzen. Am kommenden T-Stück rechts herum und weiter bergan. Auf der Höhe ignoriert man den ersten Abzweig nach links und genießt noch eine Weile den grandiosen Rundumweitblick. Dann muss man aufmerksam sein. Dort, wo eine Hecke auf der linken Seite beginnt, verlässt man die Straße auch nach links und wandert an einem Feldrand leicht bergab zu einem Wäldchen. Nun links abbiegen und dem wunderschönen Trampelpfad oberhalb eines tief eingeschnittenen Tals durch den Wald folgen. So erreicht man schließlich die „Klingenburgstraße“ und folgt dieser nach rechts durch das idyllische „mittlere Rossenbecktal“. Dann biegt man rechts in den „Rombecker Weg“ ab. Es geht kräftig bergan. Dabei kommt man an der „Icktener Schule“ von 1797 vorbei. Der ursprüngliche Weg durch die Felder und auch ein in Karten verzeichneter Wanderweg der Naturfreunde ist nicht mehr existent. Deshalb geht es an einer Hofeinfahrt vorbei noch einige Meter nach rechts. Dann biegt man links in den Weg „Oberkuhle“. Dieser führt erst über offene Felder und fällt dann kräftig ab. Hinter einer Hauseinfahrt mündet er. Hier rechts abbiegen. Wieder auf der „Klingenburgstraße“ unterwegs erreicht man die schönen Gebäude des „Jansberghof“ in „Roßkothen“. Am folgenden T-Stück, mittlerweile im „oberen Rossenbecktal“, rechts herum wandern. Nach dem überqueren des Baches „Rossenbeck“ links halten und durch ein Wäldchen bergauf wandern. Nun geht es noch einmal unter der „A52“ her. Auf der Höhe angekommen liegt links der Ausgangspunkt dieser immer noch schönen Wanderung inmitten des Ruhrgebietes zwischen Essen und Mülheim an der Ruhr.

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