Du betrachtest gerade Tour 1425 – Oberhausen – STOAG Trassenspaziergang 9
Aussichtsturm auf der Knappenhalde

Tour 1425 – Oberhausen – STOAG Trassenspaziergang 9

Auf zum Monte Schlacko

Parkplatz 46145 Oberhausen, Brücktorstraße 17 (am Straßenrand)
Anreise mit dem ÖPNV.
Typ Strecke (kann aber „rund“ gemacht werden)
Länge 4,3 km
Schwierigkeit Einfach
Höhenmeter Der Aufstieg auf die Knappenhalde ist steil
Literatur Website der STOAG, Über alle Berge *Affiliate Link
Auf Karte Wanderflyer der STOAG Tour 9 (PDF 4,8 MB)
Beschilderung Ohne
Wegbeschaffenheit Fußwege, Parkwege, Straßen
Bemerkenswertes Brücktorpark, Knappenhalde
Links Knappenhalde, weiterer Weg auf die Halde, Gasometer, Halden.Ruhr,
Bewertung

 ★★☆☆☆ 

Detail

Aussichtsturm auf der Knappenhalde
Aussichtsturm auf der Knappenhalde

Direkt am Aufzug des Bussteigs 2, gegenüber der „Brücktorstraße 13b“ geht es auf einen eingezäunten Parkplatz zu. Vor dessen Schranke biegt man links ab und umrundet nun den Parkplatz im Uhrzeigersinn. Vor Schienen schwenkt der Weg nach rechts und teilt sich bald. Welchen der beiden Wege man nimmt ist egal, beide führe später wieder zusammen und an der Hundefreilaufwiese des „Brücktorpark“ vor die STOAG-Trasse. Jetzt geht es nach links und unter der Trasse hindurch, welcher man jetzt bis zur „Winkelriedstraße“ folgt. In diese geht es dann links hinein. Erst am Ende geht es rechts herum dann links in die „Brücktorstraße“ zu wandern. Nach wenigen Meter geht es wieder links herum in die „Lipperstraße“. Zwischen den Hausnummern 49 & 51 biegt man scharf links auf das Gelände der „Knappenhalde“.

Weitere Informationen zur Knappenhalde
Geschichte der Knappenhalde

Die Knappenhalde

Die Knappenhalde ist mit 102 m die höchste Erhebung in Oberhausen. An ihren unterschiedlichen Schichten ist die Entwicklung des Ruhrgebietes ablesbar: Nach der ursprünglich landwirtschaftlichen Nutzung wird zunächst Bergematerial aus der Zeche Oberhausen aufgeschüttet. Später folgen dann Hochofenschlacke aus der Eisenhütte der GHH und die Trümmer des Zweiten Weltkrieges sowie als bisher letzte „Schichten“ Natur, Naherholung und Kunst.
Die Knappenhalde entstand auf einer Landwirtschaftsfläche des ehemaligen Schliepershofes, der sich nördlich der Bahnlinie Oberhausen-Dellwig befand.
Nach mehreren Besitzerwechseln wurde die Fläche an Jacobi, Haniel & Huyssen, die Vorgängergesellschaft der Gutehoffnungshütte, verkauft. Östlich der Knappenstraße wurde mit dem Bau der Zeche Königsberg (später Zeche Oberhausen) begonnen. Diese war die erste Zeche in Deutschland, die sich im direkten Besitz einer Eisenhütte befand.
Mit dem Förderbeginn der Zeche Oberhausen/Königsberg beginnt auch die Aufschüttung von Bergematerial in Form einer Spitzkegelhalde.
Die Förderung der Zeche Oberhausen wird eingestellt. Von da an wird kein Bergematerial mehr aufgeschüttet, aber Hochofenschlacke aus der benachbarten Eisenhütte.
In die Basis der Halde wird ein insgesamt ca. 500 m langes Luftschutzstollen-System mit vier Eingängen gebaut. Zwei der Eingänge sind noch sichtbar. Der Stollenverlauf im Gelände wurde 2008 in einem Projekt des Bunkermuseums durch orange Pfähle markiert.
Nach Beendigung des 2. Weltkrieges wird vor allem im Westteil der Halde der Trümmerschutt der im Krieg zerstörten Oberhausener Gebäude aufgeschüttet.
Beginn der Begrünung der Halde durch Schüler/innen, Lehrlinge und Strafgefangene. Die Begrünungsaktionen ziehen sich bis in die 60er hin. Insgesamt werden ca. 0,2 Mio. Weidenschösslinge
und 50.000 Jungbäume gepflanzt.
Die Stadt Oberhausen kauft die Halde von Thyssen.
Die Halde wird durch das Einschlagen einer Waldschneise, den Bau von Wegen und den Bau eines Aussichtsturmes für die Naherholung der Bevölkerung erschlossen.
Quelle: Infotafel am Fuße der Halde (Jahreszahlen sind leider nicht mehr erkennbar)

Den ersten Abzweig ignorieren und geradeaus dem steilen Weg, die Halde hinauf, folgen. An einer abwärts führenden Treppe geht es vorbei. Sie dient später dem Abstieg. Verlaufen kann man sich nicht. Schließlich erreicht man das Haldentop mit dem Aussichtsturm. Nach dem Genuss des Rundblicks geht es den bekannten Weg zurück bis zur Treppe. Diese steigt man jetzt nach rechts hinab. Am Ende des steilen Abstiegs mündet der Weg schräg ein. Hier rechts bleiben und die folgenden Stufen ignorieren. So erreicht man die vom Hinweg bekannte Strecke und wandert auf dieser erst einmal zurück bis zur STOAG-Trasse. Dort angekommen können die Autofahrer links und über die „Brücktorstraße“ zurück zum Parkplatz wandern. Der Wanderweg führt jedoch geradeaus unter der Trasse her und dann nach rechts und aufwärts.  Immer an der Trasse bleibend erreicht man die Haltestelle „Lipperfeld“. Hier endet die Wanderung.

Rückfahrt mit dem ÖPNV.

Hier können Sie sich die Karte anschauen und den GPX-Track herunterladen. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Schreibe einen Kommentar