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Trittsteine über den Mühlenbach der Molzmühle

Tour 1200 – Wegberg-Rickelrath – Wegberger Naturwaldschleife

Durch das Naturschutzgebiet Schwalmbruch, Mühlenbach- und Knippertzbachtal

Parkplatz 41844 Wegberg, Angerweg 26 (an der Kirche)

Alternativ am Restaurant Timmermanns, 41844 Wegberg, Zum Thomeshof 4 – von dort wandert man entlang der „Schwaamer Straße“ an der Pumpstation vorbei auf Rickelrath zu. Dort dann weiter wie in der Beschreibung.

Typ Rund
Länge 8,1 km
Schwierigkeit Leicht
Höhenmeter Eben
Literatur ohne Angabe
Auf Karte ohne Angabe
Beschilderung Siehe Beitrag
Wegbeschaffenheit Waldwege, Siedlungswege
Bemerkenswertes Rickelrath, Naturschutzgebiet Schwalmbruch, Mühlenbach- und Knippertzbachtal, Wasserblick 19, Molzmühle, Trittsteine, Pfade, Angelpark, Molzental,
Links Restaurant Timmermans,  Rickelrath, Naturschutzgebiet Schwalmbruch, Mühlenbach- und Knippertzbachtal, Wasserblick 19 (PDF 1,8MB), Molzmühle, Angelpark, weitere Wege in und um Wegberg
Bewertung

 ★★★★☆ 

Details:

Trittsteine über den Mühlenbach der Molzmühle
Wegezeichen
Wegezeichen

Vom Parkplatz an der Kirche startet man zur „Dülkener Straße“ und überquert diese in die „Schwaamer Straße“. Vor der Feuerwehr biegt man rechts in die „Anton-Heinen-Straße“. Hinter Hausnummer 5 dann links abbiegen. Gleich darauf geht es rechts durch ein Tor in den Wald. Den folgenden Abzweig ignorieren. Auf der oberen Kante eines Hohlwegs windet sich der herrliche Weg nun abwärts durch den Wald. Vor dem Schild „Naturschutzgebiet“ nach rechts wenden. Nachdem zwei Brücken überquert hat, biegt man wenig später rechts ab. So erreicht man die Straße „Lüttelforst“ und folgt dieser ohne Fußweg nach links. An der ersten Möglichkeit hinter den Grundstücken der Hausnummern 7 und 9 verlässt man die Straße aber wieder nach links in den Wald. Entlang eines Zauns führt der Weg abwärts. An der ersten Möglichkeit abermals links abbiegen und in der Nähe des Zaunes bleiben. Nach einem Rechtsschwenk erreicht man ein T-Stück und wendet sich nach rechts. Anschließend geht überquert man wieder den „Knippertzbach“ sowie eine weitere Brücke und der Weg schlängelt sich wunderbar durch den feuchten Wald. Schließlich biegt der breite Weg vor einem Naturschutzgebiet-Schild nach links, der Wanderweg führt aber weiter geradeaus. Nun windet dieser als schmaler Pfad an urigen Bäumen vorbei, bis zur „Pumpstation Rickelrath“ an der „L367“. Hier kurz nach links wandern, um noch vor dem Ortseingangsschild von „Rickelrath“ nach rechts wieder in den Wald zu wandern. Nun bleibt man eine ganze Weile dem breiten aber schönen Waldweg treu, ohne dass man abbiegen müsste. Vor einem kleinen Tal wählt man den rechten Weg, durch wandert das Tal und wendet sich an einem T-Stück schließlich nach rechts. Der Weg beschreibt nun eine Linksbogen, dem man nun folgt. Hier bietet sich ein kleinen Abstecher nach rechts zur „Schwalm“ an. Der Weg führt aber bis zu einer Hofeinfahrt. Hier biegt man nach rechts um sich gleich darauf abermals rechts zu halten. Die Bäume werden knorriger, der Wald mystischer, der Weg wird schmaler und führt dicht bewachsen zur “Molzmühle”.

Pegel Molzmühle
Pegel Molzmühle

Dort wendet man sich auf der Straße nach rechts. Am „Wasserblick 19“ wird die „Schwalm“ überquert. An der zweiten Möglichkeit biegt man links ab. Hinter hölzernen Sperrpfosten geht es über Trittsteine durch den „Mühlenbach“. Der Weg führt schmal und dicht bewachsen am „Pegel Molzmühle“ vorbei und verläuft dicht am Ufer des „Mühlenbach“. Über weitere Trittsteine führt der Weg an den Waldrand und dann nach rechts. Eine Informationstafel berichtet hier über 13500 Jahre alte Steinzeitfunde.

 

Die späteiszeitliche Jagdstation auf dem Feltenberg
Eine besonders prägnante Geländesituation bietet der FeItenberg, der an seiner Westflanke um 15 m steil zum ca. 200 m breiten Schwalmtal abfällt. Von seinem Scheitelpunkt aus ist ein guter Einblick in die Täler der Schwalm und des Mühlenbaches möglich. Wegen dieser günstigen Lage wählten bereits die Menschen der Steinzeit, den Höhenrücken aus jagdstrategischen Gründen als Lagerplatz. Von ihrer Anwesenheit zeugen fast 1500 Steinartefakte. Die Mehrzahl stammt von Jägern der Federmessergruppen, rund 13.500 Jahre vor heute. Die ältesten sind aus der Zeit des späten Neandertalers, gut 60.000 bis 40.000 Jahre vor heute. Der Höhenrücken diente als Ansitz bzw. als Beobachtungsposten, von dem aus in den Tälern nach Wild Ausschau gehalten wurde. Während die Jäger hier oben saßen und die Umgebung beobachteten, nutzten sie die Zeit zur Verarbeitung von Feuerstein. Hergestellt wurden vornehmlich Klingen, aus denen man erst später an anderer Stelle Werkzeuge fertigte.

Quelle: Informationstafel am Wegesrand

Dann schlängelt sich der Weg wieder schön durch den Wald. Durch diesen „Urwald“ erreicht man dann eine Schrägeinmündung und biegt hier nach links bergan. Geradeaus geht es aus dem Wald, noch ein Stück am Feldrand entlang und tritt dann auf Asphalt und bleibt der Laufrichtung treu. Kurze Zeit später setzt man seine Wanderung leicht nach links versetzt, geradeaus fort. Es geht über abermals über den „Mühlenbach“ und der Weg wird wieder schmaler. Dann heißt es „Augen auf“. Kurz vor einer Straße – man kann sie schon sehen – geht es auf einem leicht zu übersehenden, sehr schmalen Pfad nach rechts. Dieser Pfad ist dicht und hoch bewachsen, alternativ kann man auch die Straße nach rechts nutzen. Auf dem Pfad erst in Straßennähe bleiben, dann schwenkt er nach rechts und mündet am Waldrand vor einem Feld. Hier nach links wenden. Dann erreicht man, wie auch diejenigen, die sich für die Straße statt für den Pfad entschieden haben, die Zufahrt zum „Angelpark“. Über diese geht es hinunter an die Angelseen. Auch wenn es nicht so scheint, man ist richtig. Über den Parkplatz und weiter geradeaus quert man schließlich eine Brücke. Dahinter hält man sich links und verlässt das Gelände durch ein Tor. Man trifft auf eine Straße, wandert nach rechts und biegt an der wieder erreichten „Molzmühle“ abermals nach rechts auf den schon bekannten Hinweg. So kommt man an die Stelle, an der man das Tal nach rechts verlassen hat. An dieser wandert man nun weiter geradeaus und anschließend halb rechts in Wohnbebauung hinein. An der Straße angekommen links abbiegen. Nach einiger Zeit schwenkt der Weg nach rechts. Schließlich erreicht man den Dorfkern von „Rickelrath“ und wendet sich nach links. Jetzt geht es an hübschen Fachwerkhäusern vorbei bis zur „Schwaamer Straße“. Rechts liegt die Kirche und der Ausgangspunkt dieser tollen Wanderung.

Hier können Sie sich die Karte anschauen und den GPX-Track herunterladen. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Claudia Schmidt

    Wir sind diese Tour gestern gelaufen und waren begeistert – viele schmale Waldpfade und ein leckeres Stück Apfelkuchen in der Molzmühle.
    Wir sind nach dem gpx-Track gelaufen, haben aber die Beschilderung auch als sehr gut empfunden.
    Wer gern durch Wald läuft sollte diese Runde mal einplanen.

    1. Jürgen Weiß

      Hallo Claudia,

      ich freue mich das es euch gefallen hat. Auch ich war hier gerne unterwegs.

      Viele Grüße
      Jürgen

  2. Angelika Behrendt

    Hallo Zusammen, diese Tour sind wir heute zum zweiten Mal gelaufen, beim letzten Mal war die Mühle noch geöffnet und wir sind beim ersten Mal auch anders herum gegangen.

    Heute sind wir von Rickelrath, An der Telve (Wohngebiet) den Wald runter gelaufen Richtung Mühle. Unsere erste negative Begegnung war mit einem Anwohner besagter Straße (haben ihn nämlich bei der Ankunft gesehen) der mit seinem nicht angeleinten Hund uns entgegenkam. trotz mehrmaliger Aufforderung und meiner leisen Erklärung, dass da jemand Angst hat, würden wir angepöpelt.
    Na ja, wir sind weiter gelaufen und sind auch schnell den gut geschilderten Weg weiter gefolgt.

    So kamen wir an unseren zweiten Highlight: dem Angelsee und Lokal. Wir machten Fotos und betraten dabei anscheinend das Angelseegebiet, welches sich wirklich fast eins war mit dem Wanderweg. Dieser geht quer über das Gebiet. Eigentlich wollten wir anschließend einen Kaffee und ein Stück Kuchen essen. Aber nachdem wir sehr unfreundlich darauf hingewiesen wurden, dass das Privatbesitz ist, sind wir zurück zu unserem Auto und haben das sehr unfreundliche Wegberg-Rickelrath verlassen.
    Wir werden auch keine Reklame für diese Tour mehr machen.
    Übrigens steht auf dem Schild ganz klar, das es ein Lokal ist und geöffnet hat!!

    Gruß
    Angelika

    1. Jürgen Weiß

      Hallo Angelika.

      Deine Begegnungen tun mir leid. Ich nehme an beim ersten Mal hattest Du diese Begegnungen nicht. Vielleicht hatten die Menschen einen schlechten Tag. Ich habe selber auch sehr freundliche Rickelrather kennengelernt. Ich hoffe aber dass Du der Wanderwegewelt weiterhin gewogen bleibst.

      Liebe Grüße
      Jürgen

  3. Birgit Heuken

    Sehr geehrte Damen und Herren
    Erstmal herzlichen Dank für die Zusammenstellung des schönen Weges. Grundsätzlich kenne ich
    die Wege. Doch es waren auch für mich als Wegbergerin neue Teilstücke dabei.
    In dieser Form bin ich hier noch nicht gegangen. Ich hätte also mühelos den Weg verändern können. Doch das wollte ich um keinen Fall, da ich ihre Wegeanordnung sehr gut finde.
    Die Beschilderung ist allerdings nicht gut. Ich bin mehrmals zurück gegangen, um wieder den beschilderten Weg zu erreichen. Die Scholder stehen nicht direkt vor und n den Abbiegungen.
    An manchen Stellen muss ich ein Stück in den Weg hineinlaufen, um die Ausgezeichnete Strecke weiter zu gehen.
    Das macht keinen Sinn. Ich mag diese fertigen Wege, da ich mir hier keine Gedanken machen muss. Ihr Weg war heute für mich wie eine Schnitzeljagd. Sehr schade. Der Weg verdient es gegangen zu werden. eine tolle Landschaft.

    Viele Grüße
    Birgit Heuken

    1. Schröder Wilfried

      Hallo Frau Heuken,
      als Wegezeichner dieser Strecke sehe ich das so:…da wie bemerkt, die Strecke sich an zwei Stellen wiederholt um einen Rundweg zu erhalten sind somit die Schilder gegenläufig angebracht. Sie sind so angebracht das man sie , von welcher Seite man kommt , nicht sofort irritierend sieht. Jedoch haben die Schilder Richtungspfeile!! Folgt man diese Pfeile konsequent ist ein Verlaufen nicht möglich!!. Die Abstände der Schilder sind durchdacht und entsprechen wo möglich, den Richtlinien des Deutschen Wanderinstitut. Gerne schaue ich mir die Strecke nochmal an (Diebstahl usw. ) und werde mich dann gerne wieder bei Ihnen melden.
      Oftmals werden die Pfeile übersehen oder nicht richtig gedeutet. Erlebe dies oft auf meinen Touren.
      Grüße
      W. Schröder Wegezeichner VN Niederrhein
      und Erbauer dieser Tour

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