Wanderteufelwanderung im Frühjahr 2014

Gespräche und Geplapper, statt nur Tastaturgeklapper !

Es gibt sie wirklich. Die Menschen die meine Berichte „liken“, deren Bericht ich „like“. Diejenigen die wunderbare Bilder bei Google+ posten oder meine Twitternachrichten tatsächlich lesen. Kurz – eben jene die sich in der Facebookgruppe „Wanderteufel“ zusammengefunden haben um sich gemeinsam über das Wandern auszutauschen. Ein Teil befreite sich aus den sozialen Netzwerken und machte sich auf in die Rureifel. Dort materialisierten sich zuerst siebzehn fleischgewordene Wanderteufel und sahen sich meist das erste Mal Auge in Auge.Die Wanderteufel trudeln einZur Schlußeinkehr kamen dann auch noch Elke und Spike dazu. Elke – ebenfalls (wieder) ein Wanderteufel und Spike, das auf dem Rücken liegende Wollknäuel, welches im nu die Herzen aller Wanderteufelinnen bricht. Unter freundlicher KontrolleEin solches Treffen birgt Risiken. Ein Jeder hat eine Vorstellung des Anderen im Kopf. Wird sie sich erfüllen, ist man gar enttäuscht. Nichts von alledem. Als sei dies die x-te Veranstaltung dieser Art ging man sofort in den Plausch über. Und nachdem alle Teufel geschnürt und gestiefelt waren, startete man bei besten Wetter (Wenn Wanderteufel reisen) in die Rureifel. Die gekonnte und gewissenhafte Führung übernahmen Hans-Eberhard, seines Zeichens Hauptmedienwart des Eifelvereins, und seine Frau Ursula.  Über die Buntsandsteinroute ging es. Das war die Route.Bei der ganzen Kennenlernerei hatte es die Landschaft nicht ganz so einfach. Viele Gespräche wurden geführt. Eigenarten entdeckt, gepflegt und veralbert. Während der Verpflegungspause und der sich dort einstellenden gefräßigen Stille jedoch, ließ sich famos in die ferne Schweifen. Der Ausblick war grandios. Im Dunst und gegen die Sonne konnte man die Burg Nideggen erahnen. Sie und der Ort waren das nächste Ziel. ... die Burg eingenommen.Nach der Stärkung in der Eisdiele wurde die Burg friedlich und ohne Gegenwehr von den Wanderteufeln eingenommen. Eine holde Maid sowie ein Junker gaben dazu ein Ständchen. Burgen trohnen meist über den Dingen, und so ging es danach vorwiegend bergab. Vorbei an den gut besuchten Kletterfelsen erreichte die Gruppe Abenden. Nach kurzer Klärung ob noch einmal eingekehrt werden sollte, entschloss man sich einstimmig dafür, nun bis zum Gut Kallerbend durch zu wandern. Durch das stille, abgesehen von den plaudernden Wanderteufeln, Tal ging dann zurück zum Ausgangspunkt. Dort wartete schon Elke mit Spike. Freie Tische wurden gesucht und gefunden. Gemütliches beisammen sein.Bis zum frühen Abend saß man zusammen und tratschte, plauderte, tauschte sich aus. Einige isotonische Hopfenkaltschalen fielen der Gruppe zum Opfer.  Zum Schluß stand fest: Wir werden uns wiedersehen!

Hier einmal die teilnehmenden Wanderteufel in der Einzelkritik:

Andreas: Kann Kilometer in Weizenbiervolumen umrechnen.

Wilhard: Weitanderer. Die 101km Hollenmarsch waren zu wenig. Er hat deshalb noch 6km draufgelegt. Aktiv ist er im SGV Soest.

Winni: Sein Bier wird in der Gegend von Nideggen ausgeschenkt.

Uwe: Ein Bänker. Die sammelt er nämlich. Aber lest selber: Draussen und unterwegs.

Hans-Erberhard und Ursula Peters. Die beiden die uns heil und unverletzt durch díe Wildnis führten. Kein Wunder – ist Hans-Eberhard doch Hauptmedienwart des Eifelvereins. Beide bloggen bei EIFELsüchtig. Hans-Eberhard sammelt aber auch noch Landkarten.

Sebastian und Alena: Verrückt genug die Anreise aus Schleswig-Holstein auf sich zu nehmen. Üblicherweise sind die beiden im Harz unterwegs. Der Blog heißt Wanderwille. Im Urlaub teilen wir die Leidenschaft für das Gasteiner und die angrenzenden Täler.

Sebastian und Simone: Bloggen unter Hiking Touren. Schwankten zwischen Apfelkuchen und etwas Warmen. Der Apfelkuchen gewann.

Ingeborg: Steht auf Eselwandern. Vielleicht treffe ich Sie ja bald mal am Niederrhein beim Eselbauern.

Andrea: Ihr gefällt, wie mir auch, der chinesische Garten der Ruhruni Bochum.

Gitti und Hans-Werner: Unzertrennlich und meist vorneweg.

Johann: Meine niederrheinische Verstärkung. So kam es das wir und während der Eifelwanderung über Ziele am Niederrhein unterhielten.

Guido: Durch sein belgisches Kennzeichen  bei der Ankunft klar zu identifizieren. Bloggt unter guidowke’s wandelblog auf Deutsch und Flämisch.

Elke und Spike: Die „Mutter der Wanderteufel“. Und da wir so schlimm sind, hat Sie sich mit Spike, einen starken Partner gesucht. Ihren Blog  Fotografische Reisen und Wanderungen sollte man unbedingt besuchen.

Diese und alle anderen Wanderteufel findet ihr auch hier: Wanderteufel bei Facebook.

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