Tour 939 – Essen – Baldeneysteig 1/2

 Von der Zeche Carl Funke zum Wehr nach Werden

Parkplatz
45259 Essen, Lanfermannfähre 40
Typ Rund
Länge 14,4 km
Schwierigkeit Anspruchsvoll!
Höhenmeter 2100 Meter
Literatur Keine Angaben
Auf Karte Keine Angaben
Beschilderung , Grüne Welle oberhalb einen blauen Balkens auf weißen Grund
Wegbeschaffenheit Waldwege, Asphalt, Schotter, Fußwege
Bemerkenswertes Zeche Carl Funke, Korte Klippe, Ruine Isenburg, Siedlung Brandenbusch, Villa Hügel, Kruppwald, Steinbruch, Heissiwald, Wildgehege, Anna-Linder-Weg, Baldeneysee Wehr
Links Zeche Carl Funke, Wildgehege, Anna-Linder-Weg, Baldeneysee, Villa HügelWeiße Flotte
Bewertung

 ★★★★☆ 

 

Details:

Vom Parkplatz im Schatten der 1973 stillgelegten Zeche “Carl Funke” geht man an den “Baldeneysee” und dann nach rechts. Nach einer Weile tritt man auf Asphalt und biegt noch vor der “Freiherr-vom-Stein-Straße” nach links auf den Fußgängerweg. Hinter einer Bank, an einer doppelstämmigen Birke, schlägt man sich rechts in die Büsche, wendet sich gleich darauf nach links und wandert durch rot-weiße Sperrpfosten. Anschließend geht es rechter Hand bergan. Man gewinnt schnell an Höhe, durchwandert eine Serpentine und steigt weiter bergauf. Schließlich erreicht man, in meinem Fall ohne jegliche Wanderzeichen, steil aufwärts wandernd Treppenstufen. Dahinter fällt der Weg wieder leicht ab und erreicht einen Aussichtspunkt. Dort hält man sich auf dem etwas breiteren Weg nach rechts, wieder leicht bergan. An der nächsten Schrägeinmündung rechts bleiben. Hier trifft man auf den ersten “Seitenblick”. Ohne den Seitenblick führt der Weg nun nach links.

Seitenblick: “Korteklippe”

Blick von der Korteklippe am Baldeneysteig

Blick von der Korteklippe

Ich lasse ihn natürlich nicht aus und folge nun dem gelben Wellenzeichen der Seitenblicke auf Asphalt bergauf. An der Straße angekommen, rechts abbiegen. Wenig später abermals nach rechts wenden. An der Wegeteilung wiederum rechts halten. Nun folgt man dem Linksbogen und erreicht kurz darauf die “Korteklippe”. Hier kann man den grandiosen Ausblick auf den “Baldeneysee” und all dem grünen Ringsherum geniessen. Im Uhrzeigersinn geht es dann weiter um die Klippe herum und dann nach rechts. So erreicht man die vom Hinweg bekannte Strecke und wandert zum Abzweig, an dem dieser Abstecher begann nach rechts.

Wieder geht es bergan. Dort, wo der Weg nach rechts knickt, gibt es links einen weiteren Ausblick. Der Weg mündet schließlich in den Parkplatz des Restaurants “Schwarze Lene”. Halb rechts über den Parkplatz wandern, um an der nächsten Möglichkeit links abzubiegen. Hier trifft man schon auf den zweiten “Seitenblick”. Ohne Seitenblick geht es halb links bergab.

Seitenblick “Ruine Neue Isenburg”

Seitenblick "Ruine Isenburg" - Archivbild -

Seitenblick “Ruine Isenburg” – Archivbild –

Der rechte Weg führt leicht bergan. An der ersten Möglichkeit rechts herum. Linker Hand hat man mehrfach die Möglichkeit die Ruine genauer in Augenschein zu nehmen. Die Wanderung führt jedoch um die Ruine herum und man biegt erst hinter einem Haus, vor Koppeln, links ab. Gleich darauf abermals links halten. Kleinere Zugänge entlang dieses Weges bieten auch hier immer wieder die Möglichkeit die Ruine zu besichtigen. Schließlich erreicht man wieder den Ausgangspunkt dieses Abstechers und biegt scharf rechts ab.

Unvermittelt teilt sich der Weg und man hält sich auf dem rechten Weg bergan. Er wird immer schmaler und an einer dicht bewachsenen Kreuzung biegt man rechts ab, steigt weiter bergauf, und erreicht einen breiteren Querweg. Auf diesem wendet man sich nach links. Plötzlich führt der Weg ca. 100 Meter vor dem “Wirtshaus zur heimlichen Liebe” nach links auf einen unscheinbaren Pfad. Dieser mündet in eine Straße über die es geradeaus hinweg, bergab in eine Sackgasse geht. Schnell wird der Weg wieder schmal und führt in den Wald hinein. An einer Wegeteilung hält man sich rechts und wenig später, am T-Stück nach links auf ein Fachwerkhaus zu zuwandern. Dort kurz rechts halten und auch rechts abbiegen, um der Straße zu folgen. Kurze Zeit später geradeaus in die Sackgasse und an einem weiteren Fachwerkhaus vorbei wandern. Am nächsten T-Stück links herum. Kurz darauf scharf rechts abbiegen um die breite “Lerchenstraße” sowie die Bahnschienen zu unterqueren. Zwar kein Seitenblick, jedoch trotzdem sehenswert: Die “Klusenkapelle” zur Rechten. Nun dem Straßenknick nach links bergan folgen. Und zwar bis dorthin, wo die Straße nach rechts knickt. Hier geht es durch ein Drehkreuz in einem Zaun nach links. Nun folgt man dem breiten Weg, ohne abzubiegen, bis er neben einem kleinen Waldtümpel in eine Wegeteilung mündet. Hier biegt man rechts ab. Kurz darauf dem Rechtsbogen folgen. Zur Linken kann man hier auf der Anhöhe immer wieder kurze Ausblicke die “Villa Hügel” erhaschen. An der nächsten Möglichkeit links ab und bergan einem Zaun folgen. Auf dem nun folgenden Stück kann man sich ausnahmsweise nicht verlaufen. Der Weg führt am Park der “Villa Hügel” vorbei und folgt danach einem breiten, schönen und angenehmen Waldweg. Dieser mündet schließlich in ein T-Stück und man wendet sich nach links. Durch ein weiteres Tor verlässt man diesen Abschnitt an der Zufahrt zur “Villa Hügel” und wandert weiter, der Laufrichtung treu bleibend, geradeaus. So trifft man auf die “Arnoldstraße”. Hier erreicht nun den Seitenblick “Siedlung Brandenbusch”. Wer diesen Seitenblick auslassen möchte, wendet sich nun nach links und wandert auf den Waldrand zu und in den Wald hinein. Ich nehme natürlich auch diesen Seitenblick mit.

Seitenblick “Siedlung Brandenbusch”

Seitenblick "Siedlung Brandenbusch"

Seitenblick “Siedlung Brandenbusch”

An der Kreuzung mit der “Arnoldstraße” wandert man dafür rechts in die Straße “Am Brandenbusch”. Gegenüber von Hausnummer 16 rechts abbiegen. Am folgenden T-Stück links in die “Haraldstraße”. Gleich darauf abermals links herum. An der kommenden Kreuzung weiter geradeaus. Am nächsten T-Stück links abbiegen. Erst dort wo die Straße nach links knickt, wandert man nach rechts in den Wald.

Auf zum Etappenziel

Mit oder ohne Seitenblick biegt man im Wald an der nächsten Kreuzung links ab. Wenig später tritt man wieder aus Asphalt, erreicht ein weiteres Tor zum Gelände der “Villa Hügel” und wandert an diesem rechts vorbei, um gleich darauf wieder rechts abzubiegen. Abermals kurz darauf links bergab wandern. Es geht durch eine Serpentine weiter abwärts. An der nächsten Wegeteilung geht es auf dem zweiten Weg wieder rechts bergan. Man durchwandert nun den “Kruppwald” und bleibt an der folgenden Waldwegekreuzung weiter in Laufrichtung. Danach gabelt sich der Weg und man hält sich links, weiter geradeaus. Nun schlängelt sich der Waldweg wunderbar durch die grüne Hölle des Ruhrgebiets. Die ersten beiden Abzweige nach links noch ignorieren, den Dritten dann allerdings nutzen. Nach einem kurzen Linksknick geht es rechts auf dem schmalen Pfad in den Wald. Hier treffe ich im übrigen drei Wanderer, die den Weg des “Baldeneysteig” suchen. Wirklich steil geht es nun bergauf. Auf dem nahezu unsichtbaren Weg geht es durch den Wald. Wo der Weg schräg einmündet, hält man sich links. Kurz darauf teilt sich der Weg und man bleibt abermals links. Danach folgen ein Links-, ein Rechts- und wieder ein Linksabzweig. All diese Abzweige ignorieren und dem breiten Weg weiter folgen. Danach geht es auf einem schmaleren Waldweg nach rechts zu einem Tor. Auf dem Fußgängerweg dahinter nach links wenden. Mittels der Fußgängerampel wird die “B224” gekreuzt. Anschließend in die Zufahrt des Restaurants hineinwandern und an der ersten Möglichkeit scharf links abbiegen. Gleich darauf wieder nach rechts wandern. Wiederum nur kurze Zeit später an der Wegegabel links halten und kräftig bergan steigen. Der Weg führt serpentinenartig steil aufwärts an einem Steinbruch vorbei. Dort, wo der Weg an einem Geländer mündet, biegt man scharf rechts ab. Schließlich erreicht man über den gewundenen und schmalen Pfad den Parkplatz “Am Weg zur Platte”. Über den Platz und die Straße hinweg, geht es genauso wie auch an der folgenden Waldwegekreuzung weiter geradeaus. Hinter der nächsten Kreuzung folgt man einer Weile dem Zaun des Wildgeheges. Erst an dessen Ende biegt man links ab und wandert bis zur Straße und noch ein wenig weiter leicht bergab. Schließlich geht es rechts hinunter in den “Wilhelm-Bernsau-Weg”. Hinter der Zufahrt des Restaurants wechselt man von der Straße auf den Fußweg und biegt wenig später links in den “Anna-Linder-Weg”. Geradeaus bietet sich ein toller Blick auf das Etappenziel dieser Wanderung, das “Baldeneysee Stauwehr” in Werden. Der Weg führt jedoch nach links weiter. Man befindet sich hier auf dem “Anna-Linder-Weg”. Ein kurzer Streckenwanderweg zu Ehren von “Anna Linder”. An einem Gedenkstein vorbei führt der Weg bergab. Nach einer scharfen Rechtskurve biegt man rechts auf einen schmalen Pfad. Vor Schienen trifft man auf eine Straße und wendet sich nach links. Nach einem leichten Anstieg folgt man Fußgängerweg abermals nach links. An der Fußgängerampel, erreichbar über einen Trampelpfad, wird die Hauptstraße überquert. Dieser folgt man auf der anderen Seite nach rechts. Nun nicht abbiegen. Der Fußgängerweg mündet in eine Straße. Über eine Querungshilfe geht es weiter geradeaus. Danach halb rechts in Richtung “Ruhrverband” wandern. Zur Linken liegt mit seiner künstlichen Gepflegtheit ein Golfplatz. Und auch der Weg führt schließlich zwangsläufig nach links. An der Wegeteilung vor dem Wehr, den rechten Weg wählen. Schließlich erklimmt man das Wehr mittels Treppenstufen. Der Weg führt über das Wehr zum anderen Ufer des Sees und der Ruhr. Dort angekommen links die Treppen hinabsteigen. Nach rechts geht es zum “Seitenblick Werden”. Mit seiner Länge von ca. vier Kilometern ist mir dieser Seitenblick, auch aufgrund einer schönen Begegnung, einen eigenen Bericht wert. So endet diese Etappe links am Anleger der “Weißen Flotte”.

Blick vom Anna-Linder-Weg auf das Etappen Ziel. Das Baldeneysee Wehr in Werden.

Blick vom Anna-Linder-Weg auf das Etappen Ziel. Das Baldeneysee Wehr in Werden.

Einige Worte zur Ausschilderung

Wie schon in der obigen Tourenbeschreibung erwähnt, traf ich bei meiner Wanderung auf Wanderer, die den Weg suchten. Das kommt nicht von Ungefähr. Auf dem Abschnitt von Zeche “Carl-Funke” bis etwas “Villa Hügel” sind viele Schilder offenbar gestohlen worden. Allerdings wurden sie auch nicht ersetzt. Zusammen mit strukturellen Problemen, wie zum Beispiel zu wenige Beruhigungszeichen, teils Abzweigungen die erst einige Meter im neuen Weg beschildert sind oder Wegezeichen, die aus unterschiedlichen Richtungen unterschiedlich interpretiert werden können, kommt es dazu das kein Vertrauen in die Ausschilderung wächst. Immer wieder fragt man sich, ob man noch richtig unterwegs ist oder nicht. Ich hatte mir den Flyer mit dem Weg ausgedruckt und war über diese Entscheidung sehr froh.

Wie man es richtig macht, kann man kurioserweise auf dem gleichen Weg des Öfteren gut sehen. Der “Bergische Weg” verläuft teils auf den gleichen Wegen. Ein Wegezeichen VOR der Abbiegung, eins IN der Abbiegung und danach auch noch mal eins. Aufgemalt und nicht angenagelt oder geklebt. Immer wieder Beruhigungsmarkierungen. So geht es!

Dieser Weg hat Besseres verdient denn er ist wunderschön.

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