Tour 816 – Mit dem Papst am Lago Maggiore des Ruhrgebietes

Baldeneysee und Stratmanns Kneipe

Parkplatz 45133 Essen, Freiherr-vom-Steinstraße 206
Typ Strecke (mit Schiff ein Rundweg)
Länge 6,5 km (zu Fuß, zurück dann mit dem Schiff)
Schwierigkeit Einfach
Höhenmeter Zu Beginn ein steiler Anstieg
Literatur Keine Angaben
Auf Karte Wunderbar wanderbar 2012 – allerdings andersherum
Beschilderung Zu Beginn schwarzer Doppelbalken auf weißem Grund, dann Bergischer Weg
Wegbeschaffenheit Asphalt, Schotter, Waldwege
Bemerkenswertes Baldeneysee, Ausblicke,
Links Baldeneyseeinformationen, Schifffahrt, Orthomol, Manuel Andrack
Bewertung

 ★★★☆☆ 

 

Details:
Ehemalige Eisenbahnbrücke Kupferdreh über den Baldeneysee

Ehemalige Eisenbahnbrücke Kupferdreh über den Baldeneysee

Orthomol athroplus lud mich ein, eine Wanderung von Manuel Andrack mit Ärzten und Apothekern zu begleiten. Es ging entlang des Lago Maggiore des Ruhrgebietes – also dem Baldeneysee. Im Zuge der „Wunderbar wanderbar – Reihe“ hat Manuel Andrack diesen Weg 2012 publiziert. Gegen 10:30 treffe ich pünktlich am vereinbarten Parkplatz an der Regattabahn ein. Wie alle anderen Mitwanderer auch, den Teilnehmerzettel ausfüllen, ein paar Worte wechseln, Getränk wählen, den Orthomol-Rucksack mit Obst, Trinkflasche und Orthomol athroplus-Riegel entgegennehmen und frieren. Es ist nämlich frisch geworden. Am Freitag noch 21 Grad, sind es an diesem Samstagmorgen gerade mal 11. Dann trifft der Wanderführer ein. Das große „ein letztes mal auf Toilette gehen“ setzt ein. Dann werden noch ein paar Begrüßungsworte der „Orthomolis“ Barbara, Kira und Brigitte sowie vom Wanderpapst Manuel Andrack gesprochen und endlich geht es los. Extra für uns wurde der „international canoe-polo D*cup“ genau auf diesen Tag gelegt. Ne, der finet immer Pfingsten statt. Aber das Gewusel auf dem Wasser war toll anzusehen. Das Turnier ist das drittwichtigste im Kanu-Polo-Sport und wirklich gut besucht. Der Weg führt zu Beginn direkt an der Wettkampfstätte vorbei. Hier ist man auch auf der GeoRoute Ruhr unterwegs. Uns dient das Stück, um zum „Bergischen Weg“ zu kommen. Gespräche entwickeln sich. Es sind sogar Wegeauszeichner unter den Begleitern, wie sich bei erreichen des ersten Schilds des „Bergischen Wegs“ zeigt. Hier gibt es einen kurzen Stopp mit Erläuterungen der unterschiedlichen Wegetypen und der Art und Weise, wie sie ausgeschildert sind. Mittlerweile sind wir alle warm gewandert. Denn es ging bisher ständig bergauf. Von nun gibt es immer wieder schöne Blicke auf den Baldeneysee und der Weg wird endlich pfadig. Wieder am Ufer angekommen wird eine Vesper eingelegt. Das Obst wird gegessen, Gespräche geführt. Nun bleibt der Weg ufernah und führt schließlich zur ehemaligen Eisenbahnbrücke, die den See überspannt. Auf dieser wechselt man die Uferseite und erreicht wenig später das „Lukas“ – den ehemaligen Bahnhof von Essen-Kupferdreh. Der ein oder andere wird ihn auch als „Jupps Kneipe“ aus der WDR-Sendung „Jupps Kneipentheater im Pott“ mit Ludger Stratmann kennen. Die Sendung wird hier aufgezeichnet. Während der Einkehr signiert Manuel Andrack meine drei mitgebrachten Bücher. Zwei davon sind für Nico und Robbe, die derzeit von Detmold nach Xanten pilgern, um auf die Probleme von Eltern mit behinderten Kindern aufmerksam zu machen. Eins für Christin, die den „neanderlandSTEIG“ bei mir im Blog gewonnen hat. Vielen Dank dafür an Manuel. Nach dem guten Essen und zwei alkohlfreien Weizen hieß es wieder aufzubrechen. Mit der „Heisingen“ geht es über den Baldeneysee zurück zum Ausgangspunkt. Gut gelaunt geht die Gruppe nach der Verabschiedung auseinander. Mir hat es viel Freude bereitet dabei gewesen zu sein. Vielen Dank für die Einladung.

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