Tour 1104 – Wachtendonk – Erlebnisweg Nord

Parkplatz 47699 Wachtendonk, Schoelkensdyck Ecke Laerheider Weg 22, P5
Typ Rund
Länge 9,4 km
Schwierigkeit Leicht
Höhenmeter Eben
Literatur Keine Angaben
Auf Karte Flyer
Beschilderung . weißes W auf braunem Grund
Wegbeschaffenheit Waldwege, Split, Asphalt
Bemerkenswertes Niers, Nette, Selbstfahrfähre, Wachtendonk, Wankum
Links Wachtendonk, Flyer zum Erlebnispfad (PDF 3,7MB), Erlebnisweg Süd,
Bewertung

 ★★★☆☆ 

Details:

Begegnung an der Niers

Begegnung an der Niers

Vom Parkplatz „P5“ am „Schoelkensdyck“ geht es zuerst zurück zum „Laerheiderweg“ und auf diesem nach rechts. So erreicht man den Weg „Am Hoff“ und biegt ebenfalls rechts in diesen ein. Am T-Stück dann rechts in den Fußweg, welcher vorbei an Gartengrundstücken schließlich auf dem Parkplatz des „Pulverturm“ mündet. Nun zweimal links abbiegen, den „Pulverturm“ dabei umrunden und mit der Kopfsteinplasterstraße nach rechts schwenken. Vor einem weiteren Parkplatz nach links wenden und an wunderschönen Fassaden denkmalgeschützter Häuser vorbei zum „Rathaus“ mit seinem kleinen Platz wandern. Hier der Laufrichtung treu bleiben und erst unmittelbar hinter der Brücke über die „Niers“ links abbiegen. Wenig später der „Niers“ geradeaus in den „Sebastianusweg“ folgen. An der ersten Möglichkeit rechts, und später an der Straße, links abbiegen. Gleich darauf abermals links halten und durch die Sackgasse zur L140 wandern. Diese vorsichtig überqueren ihr kurz nach links folgen. Dann verlässt man sie nach rechts und folgt einer ganzen Weile herrlich der „Niers“. Neben der Selbstfahrfähre „AIWA“ geht es erst noch einmal gerdeaus weiter bis zum „Wasserblick 01 – Nette trifft Niers“. Hier macht man kehrt und wechselt mit der Fähre das Niersufer. Auf der anderen Seite folgt man dem Weg ins Grüne. Man erreicht eine Brücke und überquert hier die „Nette“. Im Anschluss der Laufrichtung leicht nach rechts treu bleiben und dem „Hauptentwässerungskanal“ folgen. Nicht abbiegen bis man die „Langdorfer Straße“ erreicht hat. Auf dieser geht es nun nach rechts, bis man ihr neben dem „Bröckerdyck“ nach links folgt. Nun begleitet einen der „Kaesepaschgraben“ und hinter den Bäumen zur Rechten verbirgt sich das geschichtsträchtige „Wasserschloss Haus Ingenraedt“.

Haus Ingenraedt

Haus Ingenraedt ist ein typisches Wasserschloss. Das ehemalige Rittergut am Rande der Niersniederung im Ortsteil Wankum wird urkundlich erstmal 1402 erwähnt. Der Name Ingenraedt bedeutet „in der Rodungung“. Seit dem späten Mittelalter war das Anwesen als geldrisches Lehen im Besitz der Familie Hertefeld, von der es durch Heirat an die van Bocholtz kam. Im Jahr 1627 durch die Familie de Haen vollständig neu gebaut, wurde das Haus nachfolgend immer über die Heirat von Töchtern an neue Besitzer gebracht, bis es schließlich 1932 Angehörige der Familie von Loe bezogen. Durch die engagierte Emilie von Loe wurde Ingenraedt zu einem Treffpunkt des katholischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs verbrachte der russische Maler Dimitri von Prokofieff als Gast der Familie von Loe seinen Lebensabend auf dem Anwesen. Jetziger Eigentümer von Haus Ingenraedt ist der Enkel des Paares van Loe. Heute ist es Sitz der Jagdschule Niederrhein, die vom Eigentümer Felix Freiherr von Loe geleitet wird. Räume des Hauses können außerdem für Trauungen und private Feiern angemietet werden.

Quelle: Informationstafel am Wegesrand

Wenig später hält man sich links und schlendert durch die Felder. An der ersten Möglichkeit abermals nach links wenden. Auf dem „Roulesweg“ erreicht man einige Wohnhäuser und den namensgebenden „Roules Hof“. Hinter diesem wandert man weiter in der hier prägenden Agrarlandschaft auf „Wankum“ zu. Dabei passiert man „GE-25170002“, eine riesige Windradkraftanlage. Danach an der ersten Möglichkeit nach rechts wenden und eine Gärtnerei passieren. Hinter ihr kurz nach links wenden und dann dem Weg nach rechts in Wohnbebauung folgen. Am nächsten T-Stück wieder rechts abbiegen. Wenig später geht es wieder links herum. Wieder ist man auf dem „Rouleseweg“ unterwegs und wandert erst an der „Wachtendonker Straße“ ein kurzes Stück nach rechts. An der Fußgängerampel nun links in die „Landfriedensstraße“ wandern. Sie wurde nach dem 1279 hier geschlossenen „Landfrieden von Wankum“ benannt. Sie führt vorbei an der Kirche „St. Martin“ sowie an denkmalgeschützten Häusern durch den Dorfkern. Schließlich verlässt man sie nach links in den „Rochusweg“. Nun geht es geradeaus aus „Wankum“ heraus und wieder in niederrheinische Agrarlandschaft hinein. Erst am Ende der Straße, an einem T-Stück biegt man für einige Meter nach rechts. Dann wendet man sich nach links und folgt dem Schild zum alten „Wasserwerk“. Der Weg dorthin führt zweimal über den „Aerbecker Bach“. Das „Alte Wasserwerk“ steht mittlerweile Künstlern zur Verfügung. Hinter dem Wasserwerk folgt man dem Weg nach rechts. Man erreicht wieder „Wachtendonk“ und biegt vor der letzten Informationstafel nach links. Es geht durch ein Neubaugebiet und an der ersten Möglichkeit nach rechts bis zur „Wankumer Straße“. Nun wieder rechts abbiegen und der Straße zum Ortskern folgen. Dabei überquert man ein letztes Mal die „Nette“ und erreicht die Kreuzung mit dem „Laerheider Weg“. Hier rechts abbiegen und wenig später auf der vom Hinweg bekannten Strecke zurück zum Parkplatz wandern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.