Tour 1059 – Essen – Essener Wanderbuch für Autofahrer und Fußgänger – Schloß Borbeck

Wandern wie anno dazumal

Parkplatz 45355 Essen, Schloßstraße 100 (Bitte auch in die Karte schauen)
Typ Rund
Länge 4,9 km
Schwierigkeit Leicht
Höhenmeter Keine
Literatur Essener Wanderbuch für Autofahrer und Fußgänger
Auf Karte Siehe Original-Skizze
Beschilderung Keine
Wegbeschaffenheit Park- und Waldwege, Wohnstraßen
Bemerkenswertes Schloss Borbeck, Schlosspark, Quelle der Borbecke, Lunapark, Voßgätters Mühle, Pausmühlenbachtal, Schloss Quelle, ehem. Brauerei, Dubois-Arena
Links Schloss Borbeck, Quelle der Borbecke, Lunapark, Pausmühlenbachtal, Brauerei, Dubois-Arena
Bewertung

 ★★★☆☆ 

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Details:

Damals …..
Originalkarte mit ursprünglicher Beschreibung

 

Vom Eingangstor von Schloß Borbeck gehen wir durch den Park zum Teich (Trpt. mit o, diesem nach rechts folgen) und rechts weiter durch das Tal der Borbecke zu seiner Quelle.

Schloß Borbeck ist ein auf ein altes Rodungszentrum zurückgehender Oberhof der Ritter von Borbeck und seit 1277 im Besitz des Stiftes Essen. Grabungsergebnisse lassen vermuten, daß dem heutigen Schloß möglicherweise ein Hügel mit Wohnturm und Palisadenzaun (Motte) wie bei vielen anderen derartigen Anlagen vorausging. Das Wasserschloß besaß ursprünglich eine durch Seitenflügel – von denen noch der Turm rechts neben dem Eingang und eine linke Außenmauer steht – eingeschlossene Vorburg und war von einer heute nur noch zum Teil erhaltenen Gräfte, die von der Borbeck gespeist wurde, umgeben. Das Wasserschloß stammt aus dem 14. Jahrhundert, wurde nach seiner Zerstörung 1588 als Sommerresidenz der Essener Fürstäbtissinnen wieder aufgebaut, und erhielt seine schlichte spätbarocke Form 1744 durch einen Umbau. Es war besonders im 17. und 18. Jahrhundert die bevorzugte Residenz der Essener Fürstäbtissinen, besonders der Franziska Christine von Pfalz-Sulzbach (1726-1776), an die noch der ehem. Audienzsaal erinnert. Das schöne schmiedeeiserne Tor, durch das wir den Park betreten, stammt aus dem 17. Jahrhundert und ursprünglich von Schloß Hugenpoet. Das alte Fürstenbergische Wappen wurde nach Übergang des Schlosses in den Besitz der Stadt Essen durch das Essener Stadtwappen ersetzt. Die wiederhergestellten klassizistischen Wirtschaftsgebäude wurden 1842 erricht.

Der schöne Schloßpark steht unter Landschaftsschutz und enthälteine Reihe alter, unter Naturschutz gestellter Bäume, so gleich rechts neben der Brücke am Schloßeingang einen alten Rotdorn, im Park selbst Gruppen alter, mächtiger Buchen.

Wir verlassen (mit o) nun den Park und gehen auf einem Fußweg an der Frintroper Straße rechts zur neuen katholischen Kirche, dann auf der Laarmannstraße links weiter, biegen rechts in einen Fußpfad ein und kommen zwischen dem Kloster Franziskushaus (links) und einem Tälchen inmitten von Feldern und Gärten in den Buchenwald des „Lunaparks“. Hier überschreiten wir den Bach, überqueren dann die Schloßstraße und gehen auf einem Fußweg (mit o) „Roter Teppich“ durch Neuanpflanzungen zum Pausmühlenbach mit seiner dicht bewachsenen Böschung. Wir überschreiten, mit einem Blick auf das ehem. Mühlengebäude, die Straße Möllhoven zum Gerschermannsweg und wandern dann auf einem Fußweg rechts (mit o) am Pausmühlenbach entlang zur Straße Düppenberg und auf dieser rechts an einer Kapelle vorbei, überqueren die Flurstraße und folgen dem Fußweg zwischen Häusern, Gärten, dann rechts am Bahndamm entlang zur Rheinstraße. Rechts sehen wir hier die Kronen-Brauerei, links den Bahnhof Essen-Borbeck. Wir biegen nun rechts in die Fürstäbissinnenstraße ein (o verlassen), dann links in die Residenzaue, und folgen dieser zunächst bis sie nach links abbiegt. Hier kehren wir geradeaus auf einem Fußweg durch die Anlagen zum Schloßeingang zurück.

…. und Heute
Parks, Täler, Bächer und eine Brauerei

Schloss Borbeck

Schloss Borbeck

Vom Parkplatz startet man erst einmal in Richtung Schloss. Rechts an diesem vorbei geht es durch das schmiedeeiserne Tor in den Schlosspark hinein. Nachdem man ein erstes Mal die „Borbecke“ überquert hat, wendet man sich nach rechts und an der nächsten Möglichkeit gleich wieder nach links. Bald wieder rechts halten. Am kleinen See mit Insel dann rechts abbiegen, ein weiteres Mal dir „Borbecke“ überqueren und bevor man Sitzgelegenheiten am Wasser erreicht, an der ersten Möglichkeit links abbiegen. Sanft steigt der Weg durch das flache Tal der „Borbecke“ an. Neben der Brücke noch ein kurzes Stück weiter geradeaus und an der Abzweigung rechts abbiegen. So erreicht man die Quelle der „Borbecke“ und steigt nun kräftig bergan. Am T-Stück nach links wenden und erst an der „Frintroper Straße“ rechts abbiegen. Hinter dem „Bertha-Krupp-Haus“ geht es rechts auf einen Fußweg auf die „St. Franziskus“-Kirche zu. Hier rechts zwischen Kirche und Kirchturm hindurch zur „Schloßwiese“ wandern. Dieser Straße nach links und über die Straße „Rabenhorst“ geradeaus in die „Laarmannstraße“ folgen. Gegenüber von Hausnummer 9 rechts in den Fußgängerweg einbiegen. Diesen nicht verlassen und der Mauer folgen. Nach einer Weile knickt der Weg nach links und schwenkt wenig später wieder nach rechts. Es geht hinunter an ein T-Stück. Hier hält man sich rechts und wandert im Linksbogen hinauf zu einer Straße. Diese wird vorsichtig überquert und durch ein Loch in der Leitplanke geht es in das „Pausmühlenbachtal“. Gleich zu Beginn bleibt man auf dem oberen Weg und hält sich wenig später an der Wegegabel links. Dass die Brücke hier demontiert wurde, wie ein Schild ankündigt, ist nicht von Belang, da der Bach nicht überquert werden muss. Dennoch haben die Essener auch für dieses Problem eine Lösung gefunden. Der Weg führt herrlich durch dieses Tal. Schließlich erreicht man Wohnbebauung und an der Straße. Diese in den „Gerschermannweg“ überqueren. Wenig später verlässt man ihn neben der ehemaligen Mühle nach rechts auf einen Fußgängerweg. Neben der der Brücke weiter geradeaus wandern. Auch alle weiteren Abzweige ignorieren. Nach einer Linkskurve dann an der Wegeteilung nach rechts wenden. Schließlich erreicht die Straße „Düppenberg“ und die Idylle hat vorerst ein Ende. Entlang der Straße geht es aufwärts und an der Kreuzung mit der „Flurstraße“ geht es geradeaus in ein Fußgängerweg. Dieser führt nun um das Gelände der „Schloss Quelle“ und an einem Bahndamm entlang. Der eingeschlagenen Richtung auch in der Wohnbebauung treu bleiben. Man passiert die „Stern und Dampfbierbrauerei von 1896“ und erreicht endlich die „Fürstäbtissinienstraße“. Diese noch überqueren und ihr dann nach rechts folgen. Nun geht es links in die „Residenzaue“ die Straße schwenkt nach rechts und erreicht eine Grünanlage. In diese wandert man nach links und über die folgende Kreuzung hinweg. Der Weg schwenkt nach rechts und umrundet im Uhrzeigersinn einen See bis an ein T-Stück. Nun nach links wenden und die „Dubois-Arena“, eine aus den 50er Jahren stammenden Box-Arena umwandern. So erreicht man wieder die „Schloßstraße“, wo diese Wanderung auf den alten Wegen ihren Anfang nahm.

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