Ein Strandspaziergang
| Parkplatz | Niederlande, 5855 EA Well, Bosserheide 3 (Am Besucherzentrum) |
| Typ | Rund |
| Länge | 8,0 km |
| Schwierigkeit | Einfach, aber teils tiefsandig. |
| Höhenmeter | keine |
| Literatur | Keine Angaben |
| Auf Karte | Keine Angaben |
| Beschilderung | |
| Wegbeschaffenheit | Sand- und Waldwege |
| Bemerkenswertes | Heidelandschaft, mediterranes Flair, Urlaubsstimmung |
| Links | PDF zum Reindersmeer, Zweitmeinung (inkl. Leukermeer), |
| Bewertung | |

Ist schon komisch hier. Das Meer heißt See und der See heißt Meer. Der Weg um den ehemaligen Kiesbaggersee startet gegenüber dem Eingang des Besucherzentrums, an der Touristinfo. Mit dem Parkplatz im Rücken startet man und folgt dem Schild in Richtung „Speelbos“. Vor einer Aussichtsplattform schwenkt der Weg dann nach rechts. Kurz darauf geht es linker Hand durch ein niedriges Tal, neben einer Brücke weiter in Laufrichtung wieder hinauf. Zur Rechten befindet sich ein kleiner Niedrigseilklettergarten. Hinter ihm öffnet sich der Blick auf den See und es geht ufernah weiter. Bevor man schließlich die Fähre über das „Reindersmeer“erreicht, dort geht die kleine Route entlang, biegt man rechts ab. Wenig später liegt zur Linken die „Vogelkijkhut Reindersmeer“, also eine Aussichtshütte um Vögel zu beobachten. Wer mag, kann nach einem Abstecher zur Hütte auch den oberen Weg weiter nehmen. Sowohl der untere als auch der obere führen am Ende wieder zusammen. Man bleibt eine Weile am Ufer und ignoriert auch den Rechtsabzweig, der später folgt. Bis hierher ist auch noch verhältnismäßig viel Radverkehr unterwegs. An den nächsten Möglichkeiten neben einer Bank verlässt man jedoch den breiten, befestigten Weg links hinab auf einem tiefgründigeren Sandweg. Der tiefe Sand macht ein Vorankommen durchaus anstrengender. Der Weg wird schmaler und führt in den Wald. Am Ende erreicht man eine große Sandfläche und bleibt der Laufrichtung treu. Hier kommt echtes Strandfeeling auf. Der Weg führt nun sandig an einer Heidelandschaft vorbei, bevor es recht unvermittelt nach rechts Richtung Wald geht. Über oder um einen Baumstamm herum erreicht man einen befestigten Querweg, den man nach links folgt. Erst am T-Stück wendet man sich wieder nach links. Den Abzweig kurz darauf ignorieren und weiter geradeaus wandern. So erreicht man wieder das „Reindersmeer“ und wendet sich dann nach rechts. Bald trifft man wieder auf den befestigten Weg und folgt ihm in Laufrichtung. Allerdings nur wenige Meter, dann verlässt man ihn wieder nach links. Rechter Hand befindet sich ein kleiner Aussichtshügel. Dieser gibt den Blick auf eine, ich würde fast sagen, Steppe frei. Sollte jetzt hier ein Elefant oder eine Giraffe vorbeikommen, würde mich das nicht wundern. Auf dem folgenden Wegeabschnitt hat man einen sehr schönen Ausblick auf die Selbstzugsfähre des kleinen roten Rundweges. Der Weg verläuft wieder strandartig in einem Linksbogen, dann erreicht man eine kleine Fläche mit Bank. Dort wendet man sich für einige Meter nach rechts, um dann wieder links in den Wald abzubiegen. Es folgt die Bergwertung. Ständig geht es auf und ab durch den tiefgründigen Sand. Ganz schön anstrengend. Währenddessen umrundet man eine Bucht voller Heide. Dann folgt ein kleiner Birkenhain bevor der Weg schräg nach links einmündet. Wenig später biegt der Weg nach rechts. Nachdem man wieder ein Wäldchen erreicht hat, ignoriert man den Abzweig nach rechts und bleibt der Laufrichtung treu. Ohne abzubiegen, erreicht man bald die Stelle, an der der kleine rote Rundweg von links mit der Fähre dazustößt. Der Weg führt hier jedoch weiter geradeaus. Verlaufen kann man sich weiterhin nur schwerlich. Der breite, strandartige Weg führt jetzt gegen den Uhrzeigersinn ums „Reindersmeer“ herum. Es dauert eine ganze Weile, bis man an eine Wegegabel kommt. Hier bleibt man links am Ufer. Bald knickt der Weg nach rechts, um wenig später im Linksbogen um eine Bucht herumzuführen. Dann schwenkt der Weg nach rechts und führt kräftig bergan. Anschließend geht es sanft bergab, der Weg schwenkt nach rechts und an einer Brücke vorbei bleibt man auf dem Weg geradeaus. Man passiert einen Balanciergarten und einen Wasserspielplatz. Wenig später im Wegedreieck geradeaus weiterwandern. So erreicht man die alte Schleuse und durchquert diese über Stufen und eine Brücke. Gleich darauf erreicht man den Ausgangspunkt dieser ungewöhnlich schönen Wanderung.
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