Der Wildnis-Trail im Nationalpark Eifel – Die erste Etappe

Nach einer guten Nacht und einem etwas sparsamen Frühstück fuhr ich mit dem Wagen auf den neben dem Nationalpark gelegenen Wanderparkplatz. Noch einen kurzen Anruf zu Hause dann ging es um 8.00 Uhr los. Nach einem kurzen Abstieg ging es auf abwechslungsreichen, meist aber recht breiten Wegen durch den Nationalpark.

Das Wetter war wunderbar. Entlang an Bächen und Wiesen, oft durch Wald, erreicht man über den Schöpfungspfad zum ersten Mal die Dreiborner Höhe. Dann geht es über einen urigen Steig nach Hirschrott. Einem Hohlweg folgt man steil bergauf. Beim Abstieg nach Erkensruhr fehlt erstmals eine Ausschilderung. Über den gesamten Trail ist bis auf zwei Ausnahmen die Ausschilderung vorbildlich. Hinunter nach Erkensruhr folgt man immer den Serpentinen (nicht dem Wiesenpfad). Unten angekommen muss man unbedingt eine Pause einlegen. Es folgt nämlich der härteste Anstieg der gesamten Wanderung. Belohnt wird man, wenn man ca. 600m zusätzlich investiert, mit einem Postkartenblick auf Einruhr, dem Ziel dieser Etappe. Diesen Eifelblick darf man sich nicht entgehen lassen. Nach etwa 24km hole ich mir meinen zweiten Wanderstempel ab. Kurz noch zur Pension. Einchecken. Duschen. Umziehen. Danach mit Schiff noch 2 Stunden auf dem Rursee herumschippern. Einen Salat zum Abendessen im Cafe zur Post. Auf’s  Zimmer und dann gaaaanz tief schlafen.

Eine Frage habe ich aber noch. Der Fluß heißt Rur, der See heißt Rursee. Warum aber heißt es EinruHr und ErkensruHr ?

Achtung: Folgende Strecke ist jene, welche ich tatsächlich gelaufen bin. Sie kann und wird sich von der Offiziellen unterscheiden.

Hier können Sie sich die Karte anschauen und den GPX-Track herunterladen. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Jürgen Weiß

    Hier die Antwort der Rurtouristik:

    Schönen guten Tag Herr Weiß,

    früher wurde „unsere“ Rur auch noch mit h geschrieben. Um 1935 rum schrieb man in Einruhr auch noch Ruhr. Als man dann feststellte, dass es Verwechslungen mit der „grossen Ruhr“ gibt (die bei Duisburg in den Rhein mündet) mußte das „h“ bei der „kleinen Ruhr“ weichen. Und so heißt sie nun „Rur“. Durch die Namensänderung beim Fluss haben einige Orte oder auch der See ihren Namen auch geändert (z.B. Rurberg, Rursee). Jedoch haben einige Orte diese Namensänderung nicht mitvollzogen und wollten ihren bisherigen Namen nicht ändern. So ist es das es noch immer Orte gibt die den Namen „Ruhr“ innehalten (z.B. Einruhr, Erkensruhr).

    Wenn Sie weiteres Interesse an der Geschichte der Eifelorte haben, empfehle ich Ihnen die Seite http://www.hammer-eifel.de , auf der ein älterer Einwohner aus Hammer seine Wissen über verschiedenste Eifelorte zusammenträgt.

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