Diese letzte Etappe bin ich noch schuldig. Aufgewacht in Heimbach gab es am Frühstückstisch tatsächlich kleine Tüten für das Lunchpaket. Das erste mal auf dieser Wanderung. Die Etappe selbst ist…
Nach einer guten Nacht und einem ebenso guten Frühstücksbuffet ging es am nächsten Morgen erst einmal durch Gemünd zurück Richtung Nationalparktor. Von dort aus verlässt man entlang der Urft den Ort in Richtung Heimbach. Bis kurz hinter die Hausley – auf die ich gestern noch runtergeschaut habe – geht es auf breiten Wegen voran. Danach kommt ein sehr schönes Stück auf schmalen Pfad durch dichten Wald. Wald ist hier ein gutes Stichwort. Bis zum Eifelblick Wolfgarten – der übrigens von Wildnistrail rechts liegen gelassen wird – geht es meist durch dichten Forst. Ein Abstecher zum Feuerwachturm ist aber durchaus lohnenswert. Hinter der Ortschaft geht es – in Anbetracht des sonnigen und warmen Tages – zum Glück wieder in den schattigen Wald. Diesen verlasse ich erst wieder kurz vor der Abtei Mariawald. Hier ist ein Pflichttermin zu erfüllen. Erbsensuppe – die beste der Welt sagt man. Na, ja. Suppe kostet, Wurst kostet extra, Scheibe Brot kostet nochmal extra. Das ganze bekommt man dann per Selbstbedienung-Schiebe-Tablett serviert. Zumindest stärkt sie für die restlichen Kilometer. Über den Soldatenfriedhof geht es weiter Richtung Etappenziel. Immer noch durch Wald erreicht man langsam, oberhalb des Staubeckens, Heimbach. (mehr …)
Gleich vorweg – dies ist meine Lieblingsetappe. War die Erste rein landschaftlich schon abwechslungsreich, kommen nun auch noch kulturelle und baulich beeindruckende Höhepunkte dazu. Aber der Reihe nach. Das Frühstück in Einruhr war gut. Vollkornbrot und Brötchen, Orangensaft und Rührei. Was möchte man mehr an einem Morgen der 20,5 km Wanderung bieten wird. Entlang des Rursees, nachdem man Einruhr verlassen hat, geht es immer zwischen Ufer und Waldrand zu Urftseestaumauer. Ich erreichte diese nach ca. 2 Stunden und war der Meinung, dass dies ein guter Zeitpunkt zur ersten Pause sei. Ich mache einen Abstecher auf die Staumauer und genieße bei wiederum sonnigen Wetter einen Kaffee und den Ausblick auf die Umgebung. In weiter Ferne durch dunstige Luft ist Vogelsang, ein weiteres Zwischenziel zu erkennen. (mehr …)
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