Route_05 aus Weites Revier: 12 Wanderungen durch das Ruhrgebiet (Erste Ausgabe) Mittlerweile gibt es die 2. Ausgabe mit aktualisierten Beschreibungen: Weites Revier: Auf zwölf rauen Routen zu Fuß durchs Ruhrgebiet
| Parkplatz | 45899 Gelsenkirchen-Horst, Parkhaus Fritz-Schupp-Straße 6 (1€ pro Stunde) |
| Typ | Rund |
| Länge | 16,3 km |
| Schwierigkeit | Leicht |
| Höhenmeter | einige leichte Haldenanstiege |
| Literatur | Weites Revier: 12 Wanderungen durch das Ruhrgebiet (Erste Ausgabe) Mittlerweile gibt es die 2. Ausgabe mit aktualisierten Beschreibungen: Weites Revier: Auf zwölf rauen Routen zu Fuß durchs Ruhrgebiet |
| Auf Karte | Route_05 im Buch |
| Beschilderung | Keine Angabe |
| Wegbeschaffenheit | Asphalt, Waldwege und Schotter |
| Bemerkenswertes | Nordsternpark, Schurenbachhalde, Siedlung Welheim |
| Links | Nordsternpark, Schurenbachhalde, Siedlung Welheim, Rhein-Herne-Kanal, Emscher, Boye, weitere Routen aus dem Buch „Weites Revier“ |
| Bewertung | |
Details:

Dies ist Route_05 aus dem Buch Weites Revier: 12 Wanderungen durch das Ruhrgebiet (Erste Ausgabe) Mittlerweile gibt es die 2. Ausgabe mit aktualisierten Beschreibungen: Weites Revier: Auf zwölf rauen Routen zu Fuß durchs Ruhrgebiet.
Diesmal ist Routenbeschreibung ausgesprochen exakt. Ein kurzes Update ist dennoch von Nöten. Man startet nicht mehr wie im Buch beschrieben beim Haupteingang von THS. Die Firma heißt nun Vivawest. Gleich zu Beginn bleibt man tatsächlich auf der Straße „Am Bugapark“. Ich wollte dort schon an den Kanal. Dies ist aber falsch. Der Straße also folgen und die Häuserzeile kommt tatsächlich. Der Mühlenemscherweg kreuzt zwar alle angegebenen Straßen. Die Straßenschilder heißen dennoch anders. „Im Osterbruch“ ist die „Laurentiusstraße“, die „Stinnesstraße“ ist die Straße „Zum Bauverein“. Nachdem man mit der Kokerei Prosper im Rücken auf die Straße „In der Wehlheimer Mark“ trifft, kann man nicht mehr wie im Buch beschrieben geradeaus weiter. Stattdessen folgt man der Straße nach rechts. Nach dem unterqueren einer Eisenbahnbrücke links abbiegen. Nun geradeaus bis zum Emscherdamm. Diesen bergauf und mit der Bahnlinie über die Brücke. Nun weiter wie im Buch. Nach dem man auf der „B224“ den Rhein-Herne-Kanal überquert hat biegt man erst an der Straße „Rahmdörne“ nach links. Ein letzter Hinweis. Der Turm an der Schurenbachhalde existiert nicht mehr. Wer also die Halde auslassen möchte, wandert weiter in Laufrichtung. Alle anderen biegen nun scharf nach rechts ab. Das war das Update. Ob diese, über 16 Kilometer Spaß machen? JA! Es ist nicht immer schön im Sinne von ästhetisch. Aber es ist spannend, abwechslungsreich, interessant und überraschend. Da steht man am Rhein-Herne-Kanal. Links wird ein Kohlezug entladen, hinter einem rauscht die A42 und rechts wird ein Schiff über Rutschen mit Kohle beladen. Von vorne kommt einem ein voll beladenes, 135 Meter langes, Schiff entgegen. Die Kokerei ist noch in Betrieb. Auf der einen Seite also noch geschäftiges Treiben – ja sogar noch mit Kohle. Auf der anderen Seite kann man aber am Nordsternpark auch schon die Zukunft des Ruhrgebiets sehen. Moderne Büros in alten Zechengebäuden. Touristische und andere Freizeitangebote. Na ja, und Kunst gibt es auf dem Weg ja auch noch. In meinen Augen also absolut empfehlenswert.
Hier können Sie sich die Karte anschauen und den GPX-Track herunterladen. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationen

Hallo Wandersleut.
Ich als Ruhrpottjung den es normalerweise in die wilde Natur zieht ,war überrascht.
Die Runde war besser als erhofft.
Man kommt hier und da irgendwo raus und…huch…hier bin ich ja schon zig mal mit dem Auto her.
Klasse.
PS: an ca.KM5 kommt man nicht über die Köttelbecke (Boye). man muss weiter und später über die Brücke KM7.
Dafür kommt man am Restaurant von Ente Willi Lippens vorbei :-)
Oh ja das ist eine gute Idee. Bringe und den Pott näher. Die vorgeschlagene Route schau ich morgen auf dem PC. :-)
Ganz lieben Dank
Elke
Die Industrie interessiert mich ja schon, trotzdem bin ich immer etwas angenervt von zu viel Verkehr bei solchen Strecken.
Die Fotos wiederum drängeln mich dort doch mal zu schauen.
Mehr Zeit müsste man haben.
Ich merk´s mir für gemischtes Wetter :-)
LG Elke
Hallo Elke.
Tja, der Verkehr gehört wohl dazu. Wenn wandern aber nicht nur „Natur genießen“, sondern auch Neugier, neues Entdecken, an Orten sein wo man mit dem Auto nicht hinkommt bedeutet, so kann man auch im Pott glücklich werden. Ich habe deinen Bericht über und um Witten gelesen. Dies hier ist dann doch anders. Ruhe und schmale Pfade wirst Du hier nicht finden. Aber spannende Geschichten und, wie ich weiß wichtig für Dich, Brücken. Schau dir mal Tour 251 an. Ich denke wenn ich Zeit finde werde ich für die „Wandertipps“ mein geliebtes Ruhrgebiet neben dem Niederrhein mal ein wenig in den Wanderfocus zu bringen.
Grüße
Jürgen