Tour 895 – Österreich – Rauris – Ins Krumltal

Hinauf zu den zwei Wasserfällen im Krumltal

Parkplatz Österreich, 5661 Rauris, Alte Buchebenstr 38 (Kurz vor dem Lechnerhäusl). Kostenpflichtig: 3€ pro Tag.
Typ Strecke. Hinweg gleich Rückweg.
Länge 12,5 km
Schwierigkeit Im Buch eine blaue Route. Keine technischen Schwierigkeiten. Ein langer kräftiger Anstieg zu Beginn (für einen Niederrheiner).
Höhenmeter ca. 550m
Literatur Gasteinertal – Großarltal, Raurisertal, Nationalpark Hohe Tauern. 58 Touren (Rother Wanderführer).
Auf Karte Tour 52 im oben genannten Buch
Beschilderung Östereichische Wanderbeschilderung, Weg 21.
Wegbeschaffenheit Sandweg, naturbelassene Bergwege.
Bemerkenswertes Lechnerhäusel, Bräualm, Krumlquelle, zwei Wasserfälle
Links  Krumltal, Bucheben, Bräualm
Bewertung

 ★★★☆☆ 

Details:

Der zweite Wasserfall im Krumltal

Der zweite Wasserfall

Dieser Weg durch das Krumltal ist einfach. Sagt der Autor Sepp Brandl in seinem Buch. Das gilt zumindest für die Wegeführung. Denn nach ein,zwei Schlenkern hinterm dem kostenpflichtigen Parkplatz, folgt man tatsächlich nur noch einem sandigen Strässchen zur Bräualm mit dem Scheinwasserfall. Danach noch ein kurzes Stück auf dem Weg zur Rohrmoseralm wandern und über schmale Pfad zum zweiten Wasserfall kommen. Zurück geht es auf dem gleichen Weg. Aber der Weg hat trotzdem in sich. Er steigt gleich zu Beginn kräftig und lange bergan. Als niederrheinische Familie fordert uns dieser Anstieg ziemlich. Dann geht es recht gemürtlich durch das Krumltal. Es ist bekannt geworden durch das auswildern von Bartgeiern. Ich traf auf dem Weg einen jungen Mann der sich um diese Population kümmert. Mit einem Fernrohr „bewaffnet“ zählt er hier regelmäßig das Aufkommen der Tiere. Heute leider ohne Erfolg. Immerhin kann ich durch sein Fernglas Steinböcke entdecken. „Entdecken“ ist ein gutes Stichwort. An der Bräualm kehren wir ein und blicken bei leckerem Essen und gekühlten Getränken auf den ersten Wasserfall dieser Tour. Ein Scheinwasserfall wie sich herausstellt. Denn der Weg zum zweiten Wassefall führt an diesem hier vorbei, und je näher man dem ersten Wasserfall kommt umso weniger sieht man vom ihm. Tatsächlich verschwindet er durch die Perspektive irgendwann vor der Rohrmoseralm. Zum Glück kann man aber hier schon den zweiten und deutlich beeindruckenderen Wasserfall sehen. Mit mir trifft dort am Ende des steinigen Pfades eine junge Familie mit zwei Kindern ein. Der Vater und die beiden Söhne nehmen einen kräftige und eiskalte Dusche. Nichts für mich. Ich nehme nur ein paar Fotos und die tollen Eindrücke mit. Zurück geht es deutlich leichter. Ständig bergab. Ein leichtes Nieseln stellt sich ein. Unangenehm dachte ich, ohne zu wissen das 4 Stunden später ein Hagelschauer 35 Autos auf dem Hotelparkplatz teils bis zum Totalschaden beschädigen wird. Der Weg bietet recht wenig Abwechslung ist dafür vom Untergrund zumindest bis zur Bräualm leicht zu wandern. Zudem kann man die vielen weiten Blicke durch das Tal genießen. Die lange Steigung zu Beginn hat es in sich.


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