Tour 823 – Moers – Wanderungen durch den schönen Kreis Moers – Wanderung 2

Wandern wie anno dazumal

Parkplatz 47441 Moers, Kastell (P11) 1,50€ / Stunde
Typ Rund
Länge 10,7 km
Schwierigkeit Leicht
Höhenmeter Keine
Literatur Wanderungen durch den schönen Kreis Moers
Auf Karte Keine Angaben
Beschilderung Keine
Wegbeschaffenheit Park- und Waldwege, Wohnstraßen
Bemerkenswertes Schloss Moers, Moerser Schlosspark, Aumühle, Klingerhuf
Links Schloss Moers, Moerser Schlosspark, Aumühle,
Bewertung

 ★★★☆☆ 

Weitere Informationen zum Thema „Wandern wie anno dazumal„.

Details:

Damals …..
Originalkarte mit ursprünglicher Beschreibung

Moers

Vom Moerser Schloß aus durchqueren wir den schönen Stadtpark, wenden uns am Südende etwas nach rechts, wandern durch das Wiesengelände am Moersbach entlang bis zur B 60. An der Straßenkreuzung Biefang folgen wir ein kurzes Stück der Krefelder Straße in südlicher Richtung und biegen sodann in einen Feldweg rechts ein. Hinter dem einzelnen Haus überschreiten wir rechts auf einem schmalen Steg den Moersbach, verfolgen diesen Weg über die Steinbrückenstraße hinaus, zwischen den gärtnerischen Anlagen mit Kalt-und Warmhäusern hindurch bis zum Neukirchener Kanal.
Hier erreichen wir den Klingerhuf, ein schönes, bewaldetes Dünengelände mit Mischwald, Kieferngebüsch und alten Buchenstufen. Dieses sandige Hügelland ist altes, vorgeschichtliches Siedlungsgebiel. Mehrere Funde von Begräbnisurnen aus der Hallstattzeit (800 -400 v. Chr.) zeugen davon. Zur Linken unseres Wanderweges liegt inmitten des Buschwerkes die vorbildliche Stadionanlage des Neukirchener Spielvereins und das neue moderne Freibad der Gemeinde Neukirchen-Vluyn. Der Dünenkette weiter nach Norden folgend überqueren wir die Kreisbahnlinie Moers-Sevelen und die B 60 (Duisburg -Venlo) und kommen nun in den Bereich der Anstalten des Neukirchener Erziehungsvereins. Im Diakonissenmutterhaus, das etwas linksab unseres Weges liegt, werden Schwestern ausgebildet und im Feierabendheim alte Frauen betreut. Am Ostrande des Wiesfurthgrabens (alter Rheinlauf) entlang kommen wir an Haus Zuversicht (Haus für vorschulpflichtige Kinder) vorbei. Links von uns liegt das Dorf Neukirchen mit der rund 750 Jahre alten, jetzt evangelisch-reformierten Kirche. Vor uns Haus Sonneck (Heim für schulpflichtige Kinder) wenden wir uns nach rechts in Richtung Moers, dessen Kirchtürme wir schon in der Ferne erblicken. Hinter dem Hause Sonneck erscheint links das Andreas-Bräm-Haus (Müller-und Säuglingsheim).
Andreas Bräm war Neukirchener evangelischer Pfarrer von 1835 -1873 und ist Begründer der Anstalten der Inneren Mission in Neukirchen.

Auf einem Feldweg wandern wir nach Osten, sehen links voraus in der Ferne die Fördertürme der Rheinpreußen AG, durchschreiten die Senke des Balderbruchgrabens und erreichen wiederum ein kleines Dünengelände. Diese Dünen, und auch die des Klingerhufes sind Binnenlandsdünen, deren ungeschichteter Sand in vorgeschichtlicher Zeit durch die fast immerwährenden Westwinde aus den ehemals ausgetrockneten alten Rheinläufen aufgewirbelt und an der Ostseite der Stromauen abgelagert wurde. (Wiesfurlt-und Balderbruchgraben sind alle Rheintäler). An der Bahnstrecke entlang erreichen wir in kurzer Zeit den Kreisbahnhof Hülsdonk und von dort aus in 15 Minuten die Stadt Moers.

…. und Heute

Moers – Biefang – Klingerhuf – Hülsdonk – Moers

Schloss Moers

Schloss Moers mit Henriette

Vom Parkplatz geht es auf das Moerser Schloss zu. An der Henriette und vorbei passiert man rechts das Schloss und wandert zwischen Schlosstheater und Pulverhäuschen, sich links haltend, in den Schlosspark. Gegenüber des Restauranteingangs schwenkt man halb rechts auf den breiten Hauptweg. Auf ihm durchquert man den Schlosspark, an dessen Ende es Treppenstufen hinauf geht. Oben dann nach rechts wenden und die ehemalige „Grafschafter Kampfbahn“ passieren. Vor der nächsten Brücke links abbiegen. Mit der folgenden Brücke, vor dem japanischen Garten, den Moersbach nach rechts überqueren und gleich wieder nach links wandern. Bald unterquert man die „Venloer Straße“ und erreicht die „Aumühle“. Über die deren Brücke bleibt man der Laufrichtung treu. Am Motel erreicht man das „Bettenkamper Meer“ und wandert dort über den Parkplatz nach rechts zu einer Fußgängerampel. Hier wird die „Krefelder Straße“ überquert. Da es 1963 das Autobahnkreuz Moers noch nicht gab, gilt es, abweichend von der Buchroute, nun kurz nach links und gleich wieder nach rechts in die „Steinbrückenstraße 17-15“ zu wandern. Sofort danach nicht links abbiegen, sondern der Straße erst vor einem Feld im Linksbogen folgen. Es geht auf ein Haus und die „A57“ zu. Hinter dem Haus nach rechts und bis zur Straßenmündung wandern. Jetzt links abbiegen und die „A57“ unterqueren. Später in den Weg „Am Neukirchener Kanal“ nach rechts wandern. An der Wegeteilung links bleiben. Neben der Brücke zur Linken weiter geradeaus. Nun erlaube ich mir an der ersten asphaltierten Straße nach links, Richtung Bauernhof, den originalen Verlauf etwas zu ändern. Also in diese Straße nach links einbiegen. An der nächsten Möglichkeit gleich wieder rechts herum. Der Weg verläuft nun parallel zur alten Wegbeschreibung, aber jetzt im Wald und nicht auf Asphalt. Nun den Weg nicht mehr verlassen. Er führt kurz durch Heidelandschaft und dann auf den Klingerhuf zu. Das im Original beschriebene Freibad gibt es schon lange nicht mehr. Stattdessen gibt es nun eine Tennishalle. In deren Nähe knickt der Weg schließlich nach rechts. Am T-Stück darauf sofort links und gleich wieder rechts halten. An der nächsten Kreuzung dann nach links und über die Schienen der ehemalignen Kreisbahn hinweg zur Hauptstraße wandern. Über diese geht es ebenfalls geradeaus hinweg. An der Wegeteilung im Wäldchen den rechten Weg wählen. Der folgenden Wegegabel rechts zum Parkplatz folgen. Über diesen hinweg zur Straße und der Laufrichtung grundsätzlich treu bleiben. An der Kreuzung mit der „Herkrathstraße“ geht es weiter geradeaus. Später folgt man ihr nach rechts über die Autobahn hinweg. Dann nach links und wenig später wieder nach rechts. Dann gilt es ein zweites Mal die Originalroute zu verlassen. Der Weg rechts in die Felder wird mittlerweile durch ein Tor versperrt. Also geht es geradeaus in die Wohnbebauung und später dann nach rechts in den „Taxusweg“. Nun wird ein kleines Stück des Friedhofs passiert. Der Weg führt an den Waldrand, es geht weiter geradeaus. Schließlich knickt der Weg nach links in den Wald. Nun folgt man wieder der alten Wegebeschreibung. Erst am T-Stück wendet man sich wieder nach links. Diesen Weg nun nicht verlassen. Entlang der Schienen erreicht man den „Hülsdonker Bahnhof“. Hier heißt es im Buch: „….und von dort aus in 15 Minuten die Stadt Moers.“ Aber wie? Das steht dort nicht. Ich habe es folgendermaßen gemacht. Am „Hülsdonker Bahnhof“ mündet der Weg in eine Straße. Auf dieser geht es nach rechts zur Kreuzung und dort weiter geradeaus in die „Parsickstraße“. Dann links in den „Bruckschenweg“. Am Übergang geradeaus weiter in den „Rüttgersweg“. Dieser endet an der „Kranichstraße“. Nun nach rechts und wenig später links in die „Fasanenstraße“. Danach rechts in den „Möwenweg“. Bis hierher war man auf dem Fernwanderweg „X“ unterwegs. Ich biege aber nun nicht ab, sondern wandere bis zur „Adlerstraße“. In diese nach links biegen und gegenüber dem „Falkenweg“ auf den schmalen Fußweg nach rechts wenden. Auf der Rückseite von Gärten geht es geradeaus bis zur Fußgängerampel über die „Krefelder Straße“. Nun ein kurzes Stück nach links und hinter Hausnummer 63 geht es rechts in den Schlosspark. An der folgenden Schrägeinmündung links der Laufrichtung treu bleiben. Am Ende auf den Damm hinauf und nach links wenden. An der nächsten Möglichkeit die Treppen hinabsteigen und durch den Biergarten des Ausflugscafés in die Moerser Fußgängerzone wandern. Am Café unbedingt ein Eis essen. Der Fußgängerzone nach rechts folgen. An der nächsten Möglichkeit rechts in die „Fieselstraße“ und gleich wieder links in die „Haagstraße“. Dieser folgt man über einen Parkplatz hinweg zur evangelischen Stadtkirche. So gelangt man zum „Kastell“, wo diese Wanderung ihren Anfang nahm.


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