Der Wildnis-Trail im Nationalpark Eifel – Die vierte Etappe

Impression aus Burg

Diese letzte Etappe bin ich noch schuldig. Aufgewacht in Heimbach gab es am Frühstückstisch tatsächlich kleine Tüten für das Lunchpaket. Das erste mal auf dieser Wanderung. Die Etappe selbst ist wenig spektakulär. Bis zur Spitzkehre der L218 geht es Ortsnah auf Asphalt und ein kleines Stück Waldweg. Danach geht es lange über Wiesenwege über eine unterirdische Pipeline. Tags zuvor war ich noch enttäuscht darüber so wenige Tiere gesehen zu haben. Schön das sie so ein großes Rückzugsgebiet haben, dennoch hätte ich das ein oder andere Tier gerne gesehen. Während dieser letzten (eigentlich nur vorletzten, später dazu mehr) Etappe wurde ich aber entschädigt. Nachdem ich endlich den Hetzinger Wald betreten habe, zeigten sich auf dem folgenden Weg ingesamt drei Rehe. Alle waren zu schnell für Fotoapparat oder Videokamera. Im Hetzinger Wald geht es  einmal um den Roßberg herum und dann hinunter ins Tal des Schliebachs. An dem Stauweiher sieht man eindeutige Spuren der Biberpopulation. Zahllose angenagte und umgestürzte Bäume und Büschen ragen vom Ufer in die Seemitte. 

Nun geht es lange durch das Schliebachtal. Links liegen Felder und Weiden. Vereinzelt sieht man tatsächlich Kühe, und man fragt sich wie mühsam hier die Feldarbeit ist. Tipp: Unbedingt mal zurückschauen. Bei gutem Wetter kann man die Burg Nideggen sehen. Nach einiger Zeit geht es bergauf und in geraumen Abstand folgt man fast entgegengsetzt der L246. Diese kreutzt man und von nun an geht’s bergab. Und wie. Steil führt ein Pfad hinunter zur Kall. Diese markiert nun auch den letzten Teil des Wildnistrails welcher nun auf breitem Weg Richtung Zerkall führt. Über eine Wiese, vorbei an einer Papierfabrik, erreicht man über eine Brücke die Hauptstrasse durch Zerkall. Dann noch zum Nationalpark-Infopunkt. Hier gibt es den letzten Stempel sowie die Urkunde. ENDE. Na, noch nicht so ganz. Zuerst noch zur Haltestelle des Ruhrtalbahn in ca. 100m Entfernung. Dort war ich etwas zu früh und hatte noch Zeit ein wenig die Karte zu studieren. Mit 17,7km ist die letzte Etappe die kürzeste, und ich war noch nicht wirklich erschöpft. Also entschied ich mich in Burg den Zug zu verlassen und eine weitere Etappe anzuhängen. Dazu später mehr.Achtung: Folgende Strecke ist jene, welche ich tatsächlich gelaufen bin. Sie kann und wird sich von der Offiziellen unterscheiden.
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