Bloggerwanderung – Ferienregion Pulvermaar 2/3

Was für ein Tag in der Ferienregion Pulvermaar

Was bisher geschah könnt ihr hier lesen: Bloggerwanderung – Ferienregion Pulvermaar 1/3

Wanderstart am Gillenfelder Hof

Frühstück gab es im Gillenfelder Hof in der Ferienregion Pulvermaar

Frühstück gab es im Gillenfelder Hof

Am nächsten Morgen holt uns der Bürgerbus von unserem Ferienhaus ab. Wir alle haben gut geschlafen, nur mir macht meine Erkältung zu schaffen. Das ist aber kein Grund den kommenden Tag nicht zu genießen. Wir erreichen den „Gillenfelder Hof“ dessen Betreiber uns zum heutigen Frühstück und auch später noch zum Abendessen empfangen. Die anderen sind schon da und heißen uns beim frischen Kaffee willkommen. Nach der ausgiebigen Stärkung werden die Rucksäcke gesattelt und auf geht es. Ein kurzes Stück durch Gillenfeld und vorbei an einer Grotte führt der Weg schnell in die Felder. Über die „Pulvermaarstraße“ erreichen wir über den Kraterrand bald das namensgebende Maar. Herbert hat viel zu tun unsere Wanderbloggerrunde unter Kontrolle zu halten. Wir fotografieren hier, geocachen da und Herbert sorgt mit Blick auf die Uhr, dass es weiter geht. Das „Pulvermaar“ ist das tiefste der Maare in der Vulkaneifel und wir genießen vom laubbedeckten Ufer den Blick auf die nahezu kreisrunde Wasseroberfläche. Danach folgt ein steiler und anstrengender Anstieg zum „Feriendorf Pulvermaar„.

Wir lernen dazu

Vulkanisches Gestein in der Ferienregion Pulvermaar

Vulkanisches Gestein

Dort werden wir von Dr. Frank G. Fetten, seines Zeichen Betreiber des Feriendorfs und promovierter Prähistoriker. Er erklärt uns mit viel Elan was wir bisher gesehen haben und auf was wir noch achten sollen auf der weiteren Wanderung. Anschaulich zeigt er uns die verschiedenen Gesteinsarten, unterschiedliche Lava und sogar magnetische Steinchen. Thomas Kerscher von waldriantv ist mit der Kamera dabei und unten könnt hier den Vortrag anschauen. Mittlerweile nieselt es. Das tut der guten Stimmung aber keinen Abbruch und wir setzen unsere Wanderung um das „Pulvermaar“ fort.
Video: Jahrmillionen zum Greifen nah – ein Ausflug in die Steinzeit und früher mit Dr. Fetten, Betreiber Feriendorf Pulvermaar

Ab ins Moor

Der Dorfrundgang in Ellscheid in der Ferienregion Pulvermaar

Der Dorfrundgang in Ellscheid

Schließlich erreichen wir den „Antoniusweg„. Dieser führt gut ausgeschildert über etwa 12 Kilometer um „Ellscheid“ herum. Uns bringt er jedoch in das Zentrum von „Ellscheid“. Hier gesellt sich Dieter Ackermann, Ortsbürgermeister von Ellscheid und unser Gastgeber dazu. Weiter geht es in das Naturschutzgebiet „Mürmes„. Es handelt sich dabei um ein Flachmoor, welches wir von einem höher liegenden Punkt gut übersehen können. Der ein oder andere Wanderblogger sieht sogar „fliegende Wildschweine“. Schließlich geht es durch das Moor und entlang des „Mürmesgraben“ zum „Alfbach“. Bis vor gut 200 Jahren wäre man hier nicht trockenen Fußes über wohlgedüngte Wiesen gewandert. Bis dahin befanden sich hier nämlich ausgedehnte kurfürstliche Fischteiche.

 

Der Eifelstopp

Der Eifelstopp - mein Geheimtipp in der Ferienregion Pulvermaar

Der Eifelstopp – mein Geheimtipp

Wir aber erreichen eine alte Bahnstrecke, der wir in den angrenzenden Wald folgen. Bis hierher hat Thomas uns in Sicherheit gewogen. Aber jetzt wird es ernst. Wir werden interviewt. Mit Kamera, Ton und allem, was dazugehört. Am Ende des Berichts findet ihr die Links zu allen Interviews. Ja, auch meinem! Obwohl ich mich bei solchen Dingen immer fehl am Platze fühle. Nach meinem Interview geht es links steil bergan. Über Wiesen und Felder nähern wir uns dem nächsten Ziel. Im letzten Bericht habe ich es schon angedeutet, Peter Lauer wird mit seinem mobilen Eifelstopp, Furore machen. Und diesen mobilen Eifelstopp erreichen wir nun. Peter und seine Frau heißen und herzlich willkommen. Sehr engagiert und mit viel Herzblut und auch ein wenig Stolz erzählt er uns von seiner Idee. Von der mobilen Einkehr für Wanderer. Von der ersten und somit auch ältesten mobilen Schanklinzenz, die er innehat. Davon, dass es keinen Abfalleimer an seinem Wanderstopp gibt. Denn alles, was hier auf den Tisch kommt, ist kompostierbar. Das Besteck, die Teller und sogar die Becher, die auf den ersten Blick aus Plastik scheinen, sind vollständig biologisch abbaubar. Zudem stammen alle Speisen von hiesigen Geschäften. Das Essen ist ebenso wie die lokalen Getränke günstig und eine Spezialität gibt es auch schon: die Eifeltapas, nur echt mit dem Sekt. Ich kann den Eifelstopp wirklich und von ganzem Herzen empfehlen. Lernt Peter samt Familie kennen, kehrt ein und lasst euch von ihnen und ihrer Idee begeistern. Ich bin es schon. Aber auch hier gilt es, irgendwann wieder aufzubrechen.

Hier noch das Interview von Thomas mit Peter Lauer. Hier findet ihr die Facebook-Seite des Eifelstopps.

Määrchen Naturwaldpfad

Auf dem "Määrchenpfad" in der Ferienregion Pulvermaar

Auf dem „Määrchenpfad“

Mittlerweile hat sich auch der Ortsbürgermeister von Gillenfeld, Karl-Heinz Schlifter, dazugesellt. Es geht zum Holzmaar, um den „Määrchen Naturwaldpfad“ kennenzulernen. Auch dieser wurde mit viel Liebe und unter Beteiligung einer ganzen Reihe von Vereinen, Institutionen und Einzelpersonen verwirklicht. Mystische Holzfiguren wechseln sich mit interessanten Anschauungsobjekten sowie viel Natur entlang des „Sammetbaches“ ab. Zwei sich umarmende Bäume sind über die vielen Holzbrücken zu finden. Das alles auf naturbelassenen Wegen. Diese führen uns schließlich wieder zu Peter und dem Eifelstopp zurück. Doch noch ist hier nicht Schluss.

 

 

Auf dem Ziegenhof

Neugier im Vulkanhof in der Ferienregion Pulvermaar

Neugier

Es steht noch die Besichtigung des „Vulkanhof“ auf dem Programm. Der „Vulkanhof“ ist eine Ziegenkäserei. Und damit die Ziegen nicht unnötig belästigt werden, entscheiden wir uns, vorher noch duschen zu gehen. Frisch geduscht geht es danach zum „Vulkanhof“. Der Verkauf ist schon geschlossen und uns wird die ganze Aufmerksamkeit zu Teil. Zuerst geht es in den Ziegenstall. Und tatsächlich. Vor einer guten Stunde rochen wir Wanderblogger strenger als die Ziegen. Diese leben hier in einem belüfteten Stall. Sie geben zwischen 1000-1200 Liter Milch pro Jahr. Je nach Käsesorte werden davon dann 5 bis 13 Liter pro Kilogramm Käse gebraucht. Danach besuchen wir den Melkstand und erleben hier, wie die Ziegen von alleine in den Stand kommen. Gemelkt wird mit Automaten die jedoch von Hand angelegt werden. Und was dann aus der Ziegenmilch entsteht, dürfen wir auch noch kosten. An einem heimelig knisternden Kaminfeuer werden uns die verschiedenen Käsesorten präsentiert. Von der süßen Variante – ich bin mir sicher, diese schon vor Kurzem im „Sebastian 1520“ in Rech gegessen zu haben – über verschiedene Intensitäten von Ziegenkäse, bis hin zum Dessert in Form von Pralinen wurde uns die gesamte Vielfalt geboten. Die Pralinen habe es mir besonders angetan. Schokolade gefüllt mit Ziegenkäse. So lecker das ich mir eine kleine Packung mit nach Hause genommen habe.

 

Sven Nieder – Fotograf und Verleger

Sven Nieder

Sven Nieder vom Eifelbildverlag

Dieser Tag, vollgepackt mit Natur, tollen Menschen und tollem Essen neigt sich dem Ende zu, hat dieses aber noch nicht erreicht. Zu Fuß geht es vom „Vulkanhof“ zurück zum „Gillenfelder Hof“. Hier erwartet uns unser Abendessen und Sven Nieder. Sven Nieder ist Fotograf, Buchautor und Verleger. Und auch er ist wunderbar enthusiastisch. Hat es ihn doch wieder zurück in die heimische Vulkaneifel verschlagen. Und das, nachdem er von Grönland kommend eigentlich weiter nach Norwegen reisen wollte. Und so kommt es das wir tolle Bildbände zu sehen bekommen. Eben nicht nur aus Grönland, sondern natürlich auch aus der Eifel. Beeindruckende Luftaufnahmen, auch von der Ferienregion Pulvermaar und andere Bücher aus dem Verlagsprogramm des „Eifelbildverlag„. Dabei gibt es gute Unterhaltungen, mindestens genauso gutes Essen und einen herzlichen Lacher von Herbert, der all dieses mit vielen weiteren Helfern auf die Beine gestellt hat. Ein sehr erfüllter Tag geht wenig später zu Ende. Alle Teilnehmer sind sichtlich geschafft von den vielen Eindrücken. Im Ferienhaus Christel gehen recht schnell die Lichter aus und der einsetzende Regen trommelt auf die Dachflächenfenster.

Und hier geht es zu den Videos und Interviews von Thomas.

Herbert Peck, Claudia und Anita, Frank Hamm, Hans-Joachim Schneider, Jörg Thamer und meine Wenigkeit.

So verlief unser Weg

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Nun folgen allerlei Links und Informationen:
Das wichtigste zuerst. Ich wurde zum Bloggerwandern durch Herbert Peck, unterstützt durch die oben genannten Personen sowie die Betreiber der Ferienanlage „Villa Maare“, eingeladen. Die Menschen die ich hier kennenlernen durfte hätten mich aber auch ohne Einladung beeindruckt.

Und schon geht es los mit den Organisatoren und Helfern dieses Tages. Ein großes „Dankeschön“ für die Unterstützung geht an:

Herbert Peck, Thomas Kerschner, Peter Lauer, das Ehepaar Uitzetter, die Ortsbürgermeister und die Gastgeber dieses Abends, dem Team vom „Gillenfelder Hof“.

Und wer sind die ganzen Wander/Reiseblogger beim Bloggerwandern? Das könnt ihr hier herausfinden.
Dort findet ihr schon jetzt oder aber bald weitere Berichte zu dieser Bloggerwanderung.

Claudia Herr und Anita D. Becker gehen Aktiv-durch-das-Leben.de
Frank Hamm ist derentspannen.de
Hans Joachim Schneider ist Autor und geht Anders Wandern
Herbert Peck ist der Maarwanderer
Jörg Thamer schreibt unter anderem für outdoorsuechtig.de
Thomas Kerschner ist ein Multitalent und zudem Waldfit

 

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