Tour 836 – Österreich – Kolm-Saigurn – Aus dem Tal zum Niedersachsenhaus

Hinauf zur Jause ins Niedersachsenhaus

Parkplatz Österreich, 5661 Kolm-Saigurn, Wanderparkplatz Lenzanger
Typ Rund
Länge 15,2 km
Schwierigkeit Anstrengend, alpine Vorkenntnisse ratsam, Schwindelfreiheit ist Pflicht.
Höhenmeter ca. 1100m
Literatur Gasteinertal – Großarltal, Raurisertal, Nationalpark Hohe Tauern. 58 Touren (Rother Wanderführer).
Auf Karte Keine Angabe
Beschilderung Östereichische Wanderbeschilderung. Blau-Weiße Markierungen auf dem Tauerngoldrundweg
Wegbeschaffenheit Asphalt, Schotter, Wiesenpfad, Felsen, naturbelassene Bergwege.
Bemerkenswertes Ammererhof, Erlehenalm, Niedersachsenhaus, Ruinen des Goldabbaus, die Aussichten und vieles mehr
Links Ammererhof, Erlehenalm, Niedersachsenhaus,
Bewertung

 ★★★★★ 

Details:

Dort liegt das Ziel - Das Niedersachsenhaus

Dort liegt das Ziel – Das Niedersachsenhaus

Start ist der Parklatz Lenzanger in Kolm-Saigurn. Allein die Anfahrt ist ein Erlebnis. Es geht über eine gewundene Mautstrecke zum Parkplatz. Die Maut beträgt 9€ ist aber in der Salzburgerland- bzw. Tauerncard enthalten. Im Wanderführer wird diese Tour als „Rot“ klassifiziert. Zu Beginn geht es sachte aufwärts. Vor dem Talort Kolm-Saigurn teilt sich der Weg und man hält sich links und wandert zum „Ammererhof“. Dahinter geht es weiter durch ein Tor und dann nach links. Später an einer Wegeteilung rechts abbiegen und an der Erlehenalm vorbei steiler bergan wandern. An der Spitzkehre vor dem Felsen scharf nach rechts abbiegen. Bisher war man auf dem gleichen Weg wie in Tour 764 unterwegs. An der nächsten Abzweigung ändert sich dies aber. Hier hält man sich links. In Serpentinen geht es nun hinauf zur Baumgrenze. Danach windet sich der Weg durch Wiesen und Weidefläche. Ein Bach muss gequert werden. Hier bietet sich eine schöne Möglichkeit zur Pause. Die Getränkeflasche wird im Bach gekühlt. Eine Kleinigkeit wird gegessen. Neben mir sind noch 5 weitere Wanderer unterwegs. Immer wieder wandert man aneinander vorbei, da jeder seine Pausen anders wählt und der Weg immer steiler wird. Die Abstände des kurzen Innehaltens und des Umschauens werden kürzer. Schließlich erreicht man einen felsigen Weg, der auch mit Seilen gesichert ist. Dieser führt hinauf zur Riffelscharte. Über die Scharte geht es nach rechts zum Ziel, dem Niedersachsenhaus. Froh das Ziel erreicht zu haben, gibt es erst einmal zwei Radler und einen Apfelstrudel. Alles sehr empfehlenswert. Zurück soll es über die Bockhartscharte gehen. Dazu passiert man wieder die Riffelscharte zum Filzenkempfelsen. Rechts geht es daran vorbei, um nun steil bergab zu steigen. Sehr steil. Das geht richtig auf die Knie. Den Ziegen hier scheint das alles nichts auszumachen. Dann teilt sich der Trampelpfad. Die bisher klare Wegeauszeichnung verwirrt hier. Es geht rechtshaltend weiter bergab. NICHT links abbiegen. Schließlich wird es wieder ebener, der Weg schwenkt nach links und rechts liegt unter einem der obere Bockhartsee. Wieder ändert sich der Untergrund. Teils seilgesichert geht es über karstige Felsbrocken. Danach geht es links auf den Weg 121. Aufpassen: Schnell kann man den Rechtsabzweig übersehen. Hier geht es abermals über Felsbrocken bergab in die Wiesenlandschaft. Entlang eines Baches geht es bergab. Dann durch einen kleinen Wald zur Filzenalm wandern. Dahinter der Laufrichtung links haltend treu bleiben. Man erreicht die Durchgangalm. Noch ein kleines Stück weiter geradeaus wandern. Dann geht es nach rechts in auf den Weg 31 in den Rauriser Urwald. Hier geht es noch einmal steiler bergab. Der Schatten tut gut. Ein gutes Antimückenmittel kann hier Gold wert sein. Tümpel zu beiden Seiten des Weges dienen als Brutstätte. Die Bäume vermitteln tatsächlich den Eindruck als seien sie uralt. Am Ende des Weges steht man recht unvermittelt wieder auf dem Parkplatz Lenzganger, wo diese tolle Wanderung ihren Anfang nahm.

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