Tour 1118 – Italien – Tignale – Hinunter zum Strand

Der beschwerliche Abstieg zum Pra de la Fam

Parkplatz In meinem Fall das Parkhotel Zanzanu.
Typ Rund
Länge 2,8 km beim Start am Hotel
Schwierigkeit Hoch. Kräftiger Abstieg und unwegsame Pfade abwärts. Trittsicherheit und gutes Schuhwerk sind Pflicht.
Höhenmeter ca. -400m
Literatur Ohne Angabe
Auf Karte Ohne Angabe
Beschilderung Keine
Wegbeschaffenheit Straße, Schotter, große Felsen, naturbelassene Waldwege
Bemerkenswertes Pra de la Fam, Steilküste, Olivenhaine, Zitronengewächshaus,
Links Zitronengewächshaus
Bewertung

 ★★★★☆ 

Belohnung für den anstrengenden Abstieg

Wer in Tignale – oberhalb des „Gardasee“ – seinen Sommerurlaub verbringt, kommt früher oder später auf die Idee, den Strand in „Porto die Tignale“ zu besuchen, um ein erfrischendes Bad im See zu nehmen oder aber das Zitronenhaus dort zu besichtigen. Um dorthin zu kommen gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder man nimmt das Auto, den Shuttlebus oder entschließt sich, zu Fuß zu gehen. Die Distanz von knapp drei Kilometern ist da sicherlich nicht das Problem. Die Höhenmeter und der schwierige Untergrund schon eher. Aber das musste ich erst einmal am eigenen Leib erfahren. Wer sich also zu Fuß auf den Weg macht, der sollte gutes Schuhwerk tragen und sich im Klaren sein, dass er auf einem alten Maultierweg unterwegs ist. Vom Parkhotel startet man die Einfahrt hinauf zur Hauptstraße. Dieser folgt man nun nach links. Bevor die Hauptstraße nach rechts biegt, geht es gegenüber eines kleinen Anbetungshäuschens links in einen Weg, der kräftig bergab führt. Zu Beginn ist dieser Weg noch befestigt und gut zu begehen. Er führt durch wunderbare Olivenhaine an die Kante der Steilküste. Bevor diese erreicht wird, gibt es nach rechts noch einen kleinen Abstecher zu einem Aussichtspunkt. Der Weg führt nun aber beständig und kräftig bergab. Über Felsbrocken und Geröll, teils mit Seilsicherung folgt man den Serpentinen abwärts. Immer wieder bieten sich grandiose Aussichten über den Gardasee. Das ein oder andere von Menschenhand errichtete Hindernis gilt es zu überklettern oder zu unterqueren. Nach einer Weile geht es auf einer schmalen ungesicherten Brücke über ein Rinnsal, das sich später in den Gardasee ergießt. Die ersten Häuser kommen in Sicht und schließlich wird ein Hotelgelände durchwandert. Ein steinernes Tor entlässt einen dann auf die Promenade vor dem „Gardasee“. Hier nun die Straße überquerten und einen schmalen Fußweg unterhalb der Straße und unmittelbar am Wasser nach rechts folgen. Ein kleines und beliebtes Wäldchen wird durchquert und man erreicht den Hafen. An dessen Ende geht es über Stufen schließlich an einen kleinen Kiesstrand. Die Belohnung in Form eines Bades im „Gardasee“ folgt auf dem Fuße. Zudem kann man hier Kanus buchen oder aber auch SUP-Boards. Es gibt einen kleinen Kiosk mit Erfrischungen. Für den Rückweg haben wir uns im Vorfeld schon den Shuttlebus gebucht. Dieser hält vor dem Zitronengewächshaus, welches sich auch Besichtigen lässt. Montags allerdings ist es geschlossen.

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