Tour 195 – Embach / Österreich – Die goldene Wandernadel an einem Tag

Die goldene Wandernadel an einem Tag

Parkplatz Embacher Sporthotel, Dorf 62, 5651 Embach
Typ Rund
Länge 37,4 km
Schwierigkeit Schwer
Höhenmeter max. 1200m
Literatur Flyer aus dem Hotel
Auf Karte Flyer aus dem Hotel
Beschilderung ,4,2,22,3,7
Wegbeschaffenheit Holztreppen, Asphalt, Waldwege, Steige, Wurzeln und Felsen, Wiese
Bemerkenswertes Aussicht vom Anthaupten und Rauchkögerl, Kitzlochklamm, Almen
Links Rauchkögerl, Tischleralm, Maschlniederalm, Pilzegg, Kapelleralm, Kitzlochklamm, Maria Elend, Kögerlalm,
Bewertung

 ★★★★☆ 

Details:

Auf dem Gipfel des Rauchögerls

Auf dem Gipfel des Rauchögerls

Auch den diesjährigen Sommerurlaub verbrachten wir in Embach / Lend im Salzburger Land. Der kleine Weiler bietet die Möglichkeit an, sich eine silberne oder goldene Wandernadel zu erwandern. Für die silberne werden die Stempel von sieben Almhütten sowie einer Klamm benötigt. Für die Goldene kommen noch zwei Gipfel hinzu. Im Jahre 2011 erwanderte ich mir die goldene Wandernadel an zwei Tagen. Für dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen die goldene Wandernadel an nur einen Tag zu erhalten. Los ging es gegen 7:20 Uhr. Auf dem Weg Nummer 4 geht es auf Embach heraus und über Elsbein steil bergab in Richtung Taxenbach. Rund 250m geht es hinunter. Um 8:00 Uhr stand ich vor dem Eingang zur Kitzlochklamm. Diese durchsteigt man immer weiter auf dem Weg 4. Von hier aus geht bis auf den Anthaupten stetig bergauf. Am Ende der Klamm denkt man noch einmal an die Opfer des Klammunglücks und wandert nun in Richtung Maria Elend. An der Wallfahrtskapelle angekommen gibt es eine 30-minütige Zwangspause, da der Gasthof erst um 10:00 Uhr öffnet. Zeit genug die leer mitgebrachten Wasserflaschen mit dem Heilwasser zu füllen. Nach dem Stempeln folge ich dem Weg Nummer 2 zur Kapelleralm. Da es mittlerweile recht warm geworden ist, genieße ich hier während einer kleinen Pause sowohl die Sonne als auch den Kaffee. Da noch einige Kilometer vor mir liegen, breche ich gleich wieder auf. Der Verbindungsweg 22 führt zu Wastlalm. Mit einem anderen Wanderer komme ich dort ins Gespräch. Während der gemeinsamen Pause beobachten wir hier einige Adler über dem Rauriser Tal. Weiter geht’s erst einmal zurück. Man trifft auf einen Verbindungsweg der einen zum Weg Nummer 2 bringt. Diesem folgt man nun über Stock und Stein bis zur Karscharte. Auf diesem Kamm erreicht man den ersten Gipfel dieser Tour. Im 4. Jahr ist es mir zu ersten mal vergönnt bei Sonne einen Blick auf die umgebende Landschaft zu werfen. Bisher stand ich immer bei Nebel oder gar Regen hier oben. Nach dem Stempeln geht es auf dem bekannten Weg zurück über den Kamm zur Kascharte. Nun folgt ein steiler Abstieg der letztendlich zur Maschlniederalm führt. Demjenigen der hier das erste Mal vorbeikommt wird sicherlich die kleine Abkürzung erklärt werden. Aber Vorsicht: Kürzer heißt auch steiler. Bei einem „Bauernradler“ kommt man ins Gespräch mit den anderen Gästen und zum Stempel. Diese Alm ist mein Favorit. Wer Buttermilch mag, sollte diese unbedingt bestellen. Sie ist hier wirklich selbst gemacht. Hier fällt auch der Entschluss tatsächlich noch den Rauchkögerl zu erklimmen. Also geht es rasch weiter. Schnell noch den Stempel an der Tischleralm holen und weiter geht es zum zweiten Gipfel. Zum ersten mal verfluche ich meine Idee. Der Rauchkögerl ist so steil. Aber auf halben Weg nach oben aufgeben? Nein. Mit vielen kleinen Pausen erreiche ich also auch den zweiten Gipfel dieser Wanderung. Es ist gut 16:20 Uhr und es steht noch ein steiler Abstieg bevor. Und wie steil dieser ist. Ich wähle die Route zur „Drei Waller Kapelle“. Meine Laune steigt und dieser Stempel sorgt für ein extra Plus. Er wird für die Nadel gar nicht benötigt. Letztes Jahr brannte die Kögerlalm bis auf den letzten Rest ab und es gab diesen Stempel nicht. Dieses Jahr steht dort eine nigelnagelneue Alm. Es gibt Stempel – und einen Radler. Danach weiter bergab. In der Ferne kann man schon Embach erkennen. Ein Stempel fehlt noch. Eigentlich habe ich ihn schon – aber von einem Ausflug in der Vorwoche. Also auf zur Jausenstation Pilzegg. Wenn schon, denn schon. Ein Bier. Dann geht es auf die letzten Meter hinunter in das Zentrum und zurück ins Hotel. Nach über 12 Stunden werde ich schon von einigen Hotelgästen erwartet. Ich freue mich auf eine Dusche und das Abendessen.

Stempelkarte

Stempelkarte

Download

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: