Der Wildnis-Trail im Nationalpark Eifel – Die erste Etappe

Nach einer guten Nacht und einem etwas sparsamen Frühstück fuhr ich mit dem Wagen auf den neben dem Nationalpark gelegenen Wanderparkplatz. Noch einen kurzen Anruf zu Hause dann ging es um 8.00 Uhr los. Nach einem kurzen Abstieg ging es auf abwechslungsreichen, meist aber recht breiten Wegen durch den Nationalpark.

Das Wetter war wunderbar. Entlang an Bächen und Wiesen, oft durch Wald, erreicht man über den Schöpfungspfad zum ersten Mal die Dreiborner Höhe. Dann geht es über einen urigen Steig nach Hirschrott. Einem Hohlweg folgt man steil bergauf. Beim Abstieg nach Erkensruhr fehlt erstmals eine Ausschilderung. Über den gesamten Trail ist bis auf zwei Ausnahmen die Ausschilderung vorbildlich. Hinunter nach Erkensruhr folgt man immer den Serpentinen (nicht dem Wiesenpfad). Unten angekommen muss man unbedingt eine Pause einlegen. Es folgt nämlich der härteste Anstieg der gesamten Wanderung. Belohnt wird man, wenn man ca. 600m zusätzlich investiert, mit einem Postkartenblick auf Einruhr, dem Ziel dieser Etappe. Diesen Eifelblick darf man sich nicht entgehen lassen. Nach etwa 24km hole ich mir meinen zweiten Wanderstempel ab. Kurz noch zur Pension. Einchecken. Duschen. Umziehen. Danach mit Schiff noch 2 Stunden auf dem Rursee herumschippern. Einen Salat zum Abendessen im Cafe zur Post. Auf’s  Zimmer und dann gaaaanz tief schlafen.

Eine Frage habe ich aber noch. Der Fluß heißt Rur, der See heißt Rursee. Warum aber heißt es EinruHr und ErkensruHr ?

Achtung: Folgende Strecke ist jene, welche ich tatsächlich gelaufen bin. Sie kann und wird sich von der Offiziellen unterscheiden.

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